Länderübergreifendes Projekt zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein

Politiker schwärmen vom Gewerbegebiet

Hamburg/Stapelfeld - In der Metropolregion Hamburg entsteht zwischen der Hansestadt und Schleswig-Holstein erstmals ein länderübergreifender Gewerbepark. Im Osten haben sich der Hamburger Bezirk Wandsbek und die Gemeinde Stapelfeld (Kreis Stormarn) darauf verständigt, zwischen Rahlstedt und der Autobahn-Anschlussstelle Stapelfeld neue Gewerbegebiete zu erschließen, teilten am Montag gemeinsam Regierungsvertreter aus Hamburg und Schleswig-Holstein sowie Vertreter der Kommunen nach der Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit.

Geplant werden demnach 26,5 Hektar Gewerbefläche im Bezirk Wandsbek und rund 13 Hektar in der Gemeinde Stapelfeld. Die Entscheidung sei getroffen worden, weil der Nordosten Hamburgs und das angrenzende Gebiet des Kreises Stormarn einen attraktiven und dynamischen Wirtschaftsraum bilden, in dem seit Jahren Gewerbeflächen nachgefragt werden. Die Region habe eine gute Autobahnanbindung und profitiere von der Anbindung nach Skandinavien, hieß es.

Die beteiligten Politiker sind voll des Lobes: Das neue Gewerbegebiet sei ein Vorzeigeprojekt für die Metropolregion, meinte Hamburgs Senatorin für Stadtentwicklung, Dorothee Stapelfeldt (SPD). „Die gemeinsame Ausweisung von Gewerbegebieten ist ein zukunftsweisender Weg, um im attraktiven Hamburger Rand wachsenden Unternehmen Platz für Ansiedlung und Erweiterung zu schaffen“, hielt Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) fest.

Der Bürgermeister von Stapelfeld, Jürgen Westphal, hofft vor allem, dass die rund 1 700 Einwohner zählende Gemeinde als Wohn- und Arbeitsstandort attraktiver wird. 45 Prozent sind dort älter als 50 Jahre, weist das Statistikamt Nord aus. 

dpa

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