Razzien im Norden: Verdacht der Terrorfinanzierung wird geprüft

Polizei und Staatsanwaltschaft haben gestern 16 Objekte in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung durchsucht. Hintergrund sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Flensburg gegen elf Beschuldigte, teilte die Anklagebehörde gestern mit. Zwei Männer aus Syrien im Alter von 34 und 37 Jahren wurden festgenommen, gegen die vorab Haftbefehle beantragt worden. In welchen Orten genau die Razzien stattfanden, gab die Staatsanwaltschaft nicht bekannt. Den zehn Männern und einer Frau wird vorgeworfen, sich seit Dezember zu illegalen Geldgeschäften verabredet zu haben. Sie sollen Geld ins Ausland verschoben haben – vermutlich eine Summe im sechsstelligen Bereich. „Wir prüfen auch, ob ein Verdacht auf Terrorfinanzierung vorliegt“, so die Staatsanwältin. Bei den Durchsuchungen wurden größere Geldbeträge gefunden. Was die Ermittler noch alles sicherstellen, konnte sie zunächst nicht sagen. Nach NDR-Infos soll es in Schleswig-Holstein in Stockelsdorf und im Flensburger Raum Razzien gegeben haben. Fotos: dpa

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