Bereits zwölf Biker in diesem Jahr in Schleswig-Holstein verunglückt

Zahl tödlicher Motorradunfälle fast verdoppelt

Kiel - Je schöner das Wetter, desto mehr Motorradfahrer sind auf den Straßen – und umso höher ist die Wahrscheinlichkeit von Unfällen. Zwölf Motorradfahrer sind nach Angaben der Landespolizei in diesem Jahr bereits in Schleswig-Holstein bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen – fast doppelt so viele wie im Vergleichszeitraum 2017. Im vergangenen Jahr waren von Januar bis Anfang Juni sieben Motorradfahrer nach Unfällen gestorben. Insgesamt verunglückten im gesamten Jahr 2017 18 Biker tödlich.

„Es ist zu vermuten, dass die sonnige und milde Wetterlage im Monat Mai die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Motorradfahrern und dabei verunglückten Personen negativ beeinflusst“, sagte Landespolizeisprecher Torge Stelck.

Allerdings sind in diesem Jahr die Unfallzahlen für den Zeitraum Januar bis April insgesamt rückläufig. Während die Polizei zwischen Januar und April 2017 noch 325 Verkehrsunfälle aufgenommen hatte, an denen Motorradfahrer beteiligt waren, so waren es 2018 im selben Zeitraum mit 257 Unfällen deutlich weniger. Für den Monat Mai 2018 lagen bis auf die tödlich geendeten Unfälle noch keine allgemeinen Unfallstatistiken bei der Landespolizei vor. 

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Regeln fürs Kommentieren: Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.