Lernmittelfreiheit

Schutzbund und Gewerkschaft fordern Atlanten für lau

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Der Kinderschutzbund und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft haben für Schüler im Bundesland vollständige Lernmittelfreiheit gefordert. „Allein die Ausgaben für die zur Teilnahme am Schulunterricht notwendige Grundausstattung, die Eltern zahlen müssen, liegen bei durchschnittlich 400 Euro pro Jahr“, sagte Irene Johns, Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes.

Im Norden hätten 120.000 Kinder Ansprüche auf dafür vorgesehene Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets in Höhe von 100 Euro. In Schleswig-Holstein und sieben anderen Bundesländern gibt es bereits Lernmittelfreiheit. Die umfasst alle Gegenstände, die ausschließlich im Unterricht eingesetzt werden, aber nicht Taschenrechner, Atlanten und Schreibmaterial. Bei den derzeit rund 278 000 Schülern an allgemeinbildenden Schulen würde eine Umsetzung der Forderung 110 Millionen Euro pro Jahr kosten.

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