Nässe und Stürme stoppen Vorarbeiten

Spargelsaison im Norden verzögert sich

Landwirte unter Druck: Da Stürme und Nässe die Vorarbeiten auf den Spargelfeldern behindert haben, könnte sich der Saisonstart verzögern. Foto: dpa

Rendsburg – Nässe und Stürme der vergangenen Wochen verzögern in Schleswig-Holstein die Vorbereitungen für die Spargelsaison. Nach Angaben der Landwirtschaftskammer verhindert das Wetter, dass wichtige Vorarbeiten auf dem Feld erledigt werden können. Die Äcker seien zu nass, um sie zu befahren. „Zudem könnten die immer wieder kräftigen Stürme die Folie von den Dämmen wehen. Deshalb sind die Dämme zum großen Teil noch nicht gezogen und somit auch die Folien noch nicht gelegt worden“, sagte Kammersprecherin Daniela Rixen. „Der Saisonstart könnte sich verzögern.“

Aktuell wird in Schleswig-Holstein den Angaben zufolge Spargel auf knapp 400   Hektar Fläche angebaut. Auf einem Teil der Felder wächst das Gemüse unter sogenannten Minitunneln und anderen Verfrühungsfolien. Ohne diese Technik wäre es im nördlichsten Bundesland nicht möglich, vor Ende April regionalen Spargel auf den Markt zu bringen, sagte Rixen.

„Der Schleswig-Holsteiner Spargel wird zu 90 Prozent direkt vermarktet. Deshalb ist es für die Betriebe sehr wichtig, zu den Hauptverkaufszeiten zu Beginn der Saison und vor den Feiertagen genügend frischen, regionalen Spargel anbieten zu können.“ Da das Osterfest in diesem Jahr relativ früh liegt, wird es für die Spargelbauern im Lande wohl schwierig werden, größere Mengen Spargel vor dem 10. April anzubieten, hieß es.  dpa

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