Anlaufstelle soll Betriebe im Fall von Cyberkriminalität an Experten vermitteln

Wie Unternehmen sich schützen können

Cyber-Attacken sind „bittere Realität“. Foto: dpa

Kiel – Eine neue Anlaufstelle soll Unternehmen im Fall von Cyberkriminalität Experten vermitteln. „Cyber-Attacken sind kein Science-Fiction-Stoff, sie sind bittere Realität und längst auch im Alltag von kleinen und mittelständischen Unternehmen in unserem Land angekommen“, sagte gestern Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP). Der gemeinsam von Land und Wirtschaft gestartete „Servicepoint Cybersecurity“ soll dabei als neutraler Vermittler tätig sein. Für Februar sind erste Informationsveranstaltungen für Firmen vorgesehen.

Der Vorsitzende des Vereins Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein (DiWiSH), Lars Müller, sagte, „von Cyberattacken betroffene Unternehmen sollten über ihren Schatten springen und besonnen handeln“.

Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums hatte im September ein Hacker-Angriff die Produktion eines Schwarzenbeker Unternehmens lahmgelegt. Wenige Monate zuvor habe ein Unternehmen aus dem Kreis Segeberg 800 000 Euro Lösegeld in der Digitalwährung Bitcoin an ausländische Erpresser gezahlt, um wieder an seine Daten zu gelangen.  dpa

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