Strandputz-Aktion an Nord- und Ostsee startet

Die Visitenkarte des Nordens

An den Stränden sammelt sich im Laufe des Jahres viel Müll an. Fotos: dpa

Flensburg/Grömitz – 46 Millionen Quadratmeter Sand an den Stränden an Ost- und Nordsee wollen lokale Tourismusagenturen, Naturschutzorganisatoren gemeinsam mit der Flensburger Brauerei und Freiwilligen in den kommenden Wochen reinigen. Startschuss für die „Putzsaison“ ist heute in Grömitz. Dort will unter anderem der norddeutsche Schauspieler Heinrich Peter Brix („Neues aus Büttenwarder“) mit anpacken.

„Unsere Strände sind die Visitenkarte des Nordens und der Ort für unvergessliche Momente in der Freizeit und im Urlaub. Wir möchten, dass das auch in Zukunft so bleibt“, sagte Brauerei-Sprecherin Sara Sausmikat-Theilen. Die Brauerei unterstützt die lokalen Organisatoren durch Mitarbeit und Geräte – darunter eine eigens dafür angeschaffte Strandreinigungsmaschine. 22 Tourismusaktionen machen den Angaben zufolge im dritten Jahr der Flens Strandgut-Aktion mit. Gereinigt wird unter anderem in Strande bei Kiel, auf Föhr und Amrum sowie an verschiedenen Stränden an der Flensburger Förde.

Darüber beginnt am 23. März landesweit die Frühjahrsputzaktion „Unser sauberes Schleswig-Holstein“. An der Sammelaktion beteiligen sich den Angaben der Initiatoren zufolge in der Regel mehr als 20 000 Müllsammlerinnen und -sammler in rund 200 Städten und Gemeinden in Schleswig-Holstein. Zu den Organisatoren gehören Städteverband, Gemeindetag, der Landesfeuerwehrverband und die Provinzial Versicherungen.

Am 13. April laden die Veranstalter auch nach St. Peter-Ording ein, wo gestern offiziell die Strandkorbsaison begonnen hat. Bei nebligem und ungemütlichem Wetter wurden die Körbe auf Holzveranden eineinhalb Meter über dem Boden ausgestellt. Dort seien sie zunächst sicher vor den Frühjahrsstürmen, sagte der Badestellenleiter Jan Lorenzen. Rund 150 Kilo bringt ein Strandkorb zu Saisonbeginn auf die Waage. Wenn der Wind aber tagelang feuchten Sand in das Geflecht bläst, könne schnell die 150-Kilogramm-Marke überschritten werden. Zum Schutz ihrer Gesundheit dürfen die Mitarbeiter an den Badestellen die Strandkörbe daher nur mit speziellen Sackkarren bewegen.  dpa

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