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Statistikamt gibt Daten zur Bevölkerungsentwicklung im Norden bekannt

Weniger Babys und weniger Tote

Kiel/Wiesbaden – Frauen in Deutschland haben im vergangenen Jahr weniger Babys auf die Welt gebracht als 2018. So lag die Zahl der Neugeborenen bei rund 778 100. Das waren etwa 9 400 Kinder weniger als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mit. In Schleswig-Holstein sank die Zahl der Geburten von gut 25 200 auf 24 700.

Die Zahl der Todesfälle fiel in Deutschland laut Statistik auf 939 500, das entspricht einem Rückgang von 1,6 Prozent. Im nördlichsten Bundesland starben 35 000 Menschen, nachdem es im Vorjahr gut 900 mehr waren. „Dass es in Deutschland mehr Sterbefälle als Geburten gibt, ist ein langfristiger demografischer Trend, der seit 1972 anhält“, heißt es beim Bundesamt.

Etwa 416 300 Paare gingen im vergangenen Jahr die Ehe ein, 7,4 Prozent weniger als 2018. In dem Jahr hatte es als Folge der Einführung der „Ehe für Alle“ besonders viele Hochzeiten gegeben. In Schleswig-Holstein ging die Zahl der Eheschließungen von gut 19 500 auf 18 600 zurück.  dpa

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