Innerparteiliche Schlammschlacht

Zoff in Nord-AfD geht weiter

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Doris von Sayn-Wittgenstein

Kiel – In der AfD geht die innerparteiliche Schlammschlacht auch nach dem Rücktritt der Landesvorsitzenden Doris von Sayn-Wittgenstein weiter. Jörg Nobis, Vorsitzender der Landtagsfraktion, warf ihr auf Facebook vor, sie verbreite Unwahrheiten.

Von Sayn-Wittgenstein war am Dienstag zurückgetreten, nachdem ihr der Bundesvorstand im Dezember untersagt hatte, das Amt auszuüben. Die 64-Jährige hatte 2014 für einen Verein geworben, der auf der sogenannten Unvereinbarkeitsliste der AfD steht.

„Um Schaden von der Partei abzuwenden, wäre einzig und allein ihr Austritt aus der Alternative für Deutschland konsequent und folgerichtig gewesen“, schrieb Nobis bei Facebook. „Dem Bundesvorstand liegt eine eidesstattliche Erklärung eines unserer Mitarbeiter vor, in der er detailliert schildert, wie Frau von Sayn-Wittgenstein ihm gegenüber im November 2018 (!) unmissverständlich den Holocaust geleugnet hat“, hieß es weiter.  

dpa

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