Auf dem Weg zu den eigenen vier Wänden ist die Förderung durch Baukindergeld ein wichtiger Baustein.
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Auf dem Weg zu den eigenen vier Wänden ist die Förderung durch Baukindergeld ein wichtiger Baustein.

Schon 12 660 Familien haben Baukindergeld bekommen

Zuschuss wird gern gesehen

Kiel – Gefragte Hilfe für den Immobilienerwerb: 12 660  Familien in Schleswig-Holstein haben bisher nach Angaben der KfW Baukindergeld in Anspruch genommen. Bundesweit zählte die Förderbank seit dem Start des Programms im September 2018 bis Ende Dezember 2020 fast 310 000 Zusagen für den staatlichen Eigenheim-Zuschuss. Gut 6,5 Milliarden Euro Fördergeld für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie wurden in diesem Rahmen bisher bundesweit ausgeschüttet, teilte die KfW auf Anfrage in Frankfurt weiter mit.

In Schleswig-Holstein waren es gut 260 Millionen Euro.

Pro Kind gibt es beim Bau eines Hauses oder dem Kauf einer Immobilie 12 000 Euro, die in zehn Jahresraten zu je 1 200 Euro ausgezahlt werden. Insgesamt stehen 9,9  Milliarden Euro zur Verfügung. Anträge können bis Ende 2023 gestellt werden.

Die Bundesregierung hat den Förderzeitraum bis zum 31. März 2021 verlängert, weil es wegen der Corona-Pandemie beim Bauen und beim Hauskauf teilweise zu Verzögerungen kam. Nun kann die Leistung beantragen, wer bis zum 31. März 2021 eine Baugenehmigung erhält oder einen Kaufvertrag für eine Immobilie unterschrieben hat.

„Das Baukindergeld hat sehr vielen – vor allem jungen – Familien geholfen, ein Eigenheim zu finanzieren. Damit kommt es genau bei denjenigen an, denen es am meisten hilft“, bilanzierte KfW-Vorstandsmitglied Ingrid Hengster.

Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) verwies auf Begleitprogramme der Investitionsbank Schleswig-Holstein. Bisher hätten 231 Familien mit geringem Einkommen davon profitiert. Für die Landesförderung muss das Einkommen innerhalb der Grenzen für den sozialen Wohnungsbau liegen. Gerade für diese Gruppe sei die selbst genutzte Immobilie auch ein ganz wichtiger Baustein ihrer Altersvorsorge, teilte die Ministerin mit.  dpa

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