Liverpool triumphiert über die Spurs

„Jetzt verstehe ich, warum, der Brexit kommt“: So reagiert das Netz auf das Langweiler-Finale

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Nicht immer schön anzusehen: Das Netz motzte über das höhepunktarme Champions-League-Finale.

Es war ein hartes Stück Kost, was Tottenham Hotspur und der FC Liverpool den Fans auf der ganzen Welt im Champions-League-Finale vorsetzten. Das Netz reagierte gnadenlos.

Madrid - Liverpools Vollgas-Fußball à la Jürgen Klopp. Die Spurs wieder mit Topstürmer Harry Kane. Die Fußballwelt hatte sich soooooo viel versprochen von diesem Champions-League-Finale. Dem Abschluss einer Saison, der uns in der Königsklasse eine Menge denkwürdige Abende beschert hat. Dabei sei vor allem an die beiden Mega-Comebacks in den Halbfinals erinnert.

„Eher fällt ein Tor im ZDF“

Doch dieses Endspiel bot von all dem einfach gar nichts. Die Enttäuschung vor allem bei den unparteiischen Fans war entsprechend immens und brach sich Bahn in den entsprechenden Tweets. So schrieb „footage Magazin“ mit einem dezenten Hinweis auf das TV-Programm des Ex-Champions-League-Sender ZDF: „Eher fällt bei 'Der Staatsanwalt' im ZDF noch ein Tor als hier.“ „Iseult Cody“ befand mit Blick auf den Rückkehrer der Londoner: „Kane ist heute Abend genauso nützlich wie ich.“

„Jan Schnellenbach“ meinte: „Zwei gute Fußballmannschaften könnten dem Spiel jetzt gut tun.“ Und „Torben Mika“ fasste resigniert zusammen: „Kann nicht gegen will nicht.“ Immerhin der Wunsch von „Peter Müller“ wurde erfüllt: „Ich möchte nicht, dass dieses Spiel auch noch in die Verlängerung geht.“

„Hoffentlich wird gleich Bale eingewechselt“

Einen kleinen Seitenhieb auf Liverpool verteilte „Lenny Nero“ mit Verweis auf den letztjährigen Finalhelden Gareth Bale: „Hoffentlich wird gleich Bale eingewechselt.“ Und auch die Politik wurde bemüht - von „el_bégo93“: „Dank dieses Spiels verstehe ich jetzt endlich, warum der Brexit kommt...“

Andere User drückten ihre Enttäuschung ganz simpel per GIF aus.

Für den heimlichen Höhepunkt der Partie, die Liverpool mit 2:0 gewann, sorgte eine Flitzerin, die Mitte der ersten Hälfte für eine kurze Unterbrechung sorgte. Bei der Frau soll es sich um ein US-Model handeln, das für eine Sex-Prank-Webseite warb. Auch diesen Auftritt verarbeitete ein Twitter-User humorvoll und auf Kosten der Videoassistenten.

Wenn Sie das ganze Spiel noch einmal Nachlesen wollen, sind Sie bei unserem Ticker richtig.

Der Finaltag hatte traurig begonnen, denn am Mittag war der spanische Profi José Antonio Reyes bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

mg

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