Möglicher Nachwuchs-Chef

Frankfurts Ultras sprechen sich gegen Möller aus

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Genießt bei den Ultras Frankfurt keine Sympathien: Andreas Möller. Foto: Fredrik von Erichsen

Frankfurt/Main (dpa) - Die Ultras Frankfurt haben sich gegen eine Beschäftigung von Welt- und Europameister Andreas Möller bei Eintracht Frankfurt ausgesprochen.

Beim Europa-League-Spiel gegen den FC Arsenal wurden Flyer im Stadion ausgehängt, auf denen unter anderem zu lesen war: "Ohne den Wahrheitsgehalt dieser Meldungen prüfen zu können, müssen wir uns zu dieser Personalie äußern. Denn eine solche Verpflichtung darf noch nicht einmal ein Gedankenspiel sein. Für Andreas Möller ist bei Eintracht Frankfurt kein Platz." Das DIN-A4-Blatt war gezeichnet mit der Unterschrift "Ultras Frankfurt 1997".

Das Fachmagazin "Kicker" hatte zuvor geschrieben, dass der 52-Jährige als Chef des Nachwuchs-Leistungszentrums "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" Nachfolger von Armin Kraaz werden solle. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. Die Ultras kritisieren in ihrer Schrift unter anderem ein Zitat von Möller aus dem Jahr 2017, in dem er sich deutlich von der Eintracht und Frankfurt distanziert haben soll.

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