Entscheidung im Transfer-Poker naht

BVB bei Jadon Sancho kurz vor Einigung: Mega-Ablöse soll fließen

BVB: Jadon Sancho kokettiert mit einem Wechsel in seine Heimat, Dortmund will dafür eine Mega-Summe. Ein Verein soll nun bereit sein trotz Corona-Krise zu zahlen.

  • Dortmunds Flügelflitzer Jadon Sancho ist einer der Stars der vergangenen Saison.
  • Der 20-Jährige wird heftig von einer Mannschaft aus der Premier League* umworben.
  • Die geforderte Mega-Summe des BVB* könnte diesen Sommer gezahlt werden.

Update vom 18. Juli, 10.46 Uhr: Jadon Sancho steht offenbar kurz vor seinem Abschied von Borussia Dortmund. Nach einem Bericht der englischen Sun gibt Manchester United Vollgas in den Transfer-Gesprächen - eine Einigung rückt demnach näher. Vor allem, weil die Engländer trotz Corona-Krise bereit sein sollen, die vom BVB geforderte Ablöse im dreistelligen Millionen-Bereich zu bezahlen. Mit Sancho selbst soll ManU bereits einig sein: Der Engländer will dem Bericht zufolge in die Industriestadt in Englands Nordwesten wechseln.

Bei Manchester soll vor allem Trainer Ole Gunnar Solskjaer ein Befürworter von Sancho sein. Demnach will er mit jungen Spielern die Basis für eine goldene Zukunft legen, um an vergangene Star-Kader Man Uniteds anzuknüpfen, zu denen Solskjaer einst selbst gehörte. Er wolle das neue ManU um Mason Greenwood, Marcus Rashford und eben Jadon Sancho aufbauen.

BVB: 120 Millionen für Sancho? Manchester United zahlt - Aber nur unter einer Bedingung

Erstmeldung vom 16. Juli:

Dortmund/Manchester - Als man Jadon Sancho im Sommer 2017 für knapp acht Millionen Euro verpflichtete, hätte man wohl nicht unbedingt damit gerechnet, drei Jahre später mehr als das 15-fache für den Engländer verlangen zu können. Doch so könnte es nun kommen, sollte der BVB* das Mega-Talent an einen Premier-League-Klub* abgeben.

BVB: Engländer stellen Bedingung für Sancho-Wechsel - Er könnte zweitteuerster Dortmund-Abgang werden

Der Wechsel-Poker um den jungen Briten könnte für die Borussia* den zweitteuersten Verkauf der Vereinsgeschichte bedeuten. Ousmane Dembele war mit 138 Millionen Euro der Abgang, der den bis heute höchsten Erlös beim Bundesligisten* einbrachte. Für Sancho fordern die Dortmunder Klubbosse nun 120 Millionen Euro. Doch aufgrund der Corona-Krise besitzen viele Vereine nicht die finanziellen Mittel, um einen Solchen Transfer zu stemmen.

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Ausgenommen davon scheint ein englischer Traditionsverein zu sein. Manchester United zeigt bereits seit Wochen und Monaten Interesse am 20-Jährigen. Doch wie die Bild-Zeitung nun berichtet, soll es eine Bedingung für den kostspieligen Transfer des Youngsters geben. Demnach wollen sie „Reds“ die 120 Millionen Euro für den Engländer nur dann hinblättern, sollten sie sich direkt für die Champions League* qualifizieren.

Jadon Sancho nach England? Dafür muss sich Manchester United sportlich bemühen

Doch aktuell sieht es nicht nach einem dreistelligen Millionen-Transfer für den BVB* aus. Manchster United liegt derzeit auf dem fünften Tabellenplatz, der dem Team von Ole Gunnar Solskjaer lediglich einen Startplatz in der Europa League* sichern würde. Doch United liegt punktgleich hinter Leicester City, die auf dem vierten Rang stehen. 

Noch drei Spieltage hat das Premier-League-Rekordmeister* Zeit, sich in die Top-vier zu spielen und damit den Transfer des Bundesliga*-Juwels zu ermöglichen. Und wie es der Zufall so will, steigt am letzten Spieltag das womöglich entscheidende Spiel zwischen Manchester United und Leicester City.

Sancho selbst ist einem Wechsel in seine alte Heimat gegenüber nicht abgeneigt, er spielte mehr als zwei Jahre lang für die Jugendakademie von Manchester City. Der 20-Jährige würde mit seinem Freund und Nationalmannschafts-Kollegen Marcus Rashford zusammenspielen.

Transferpoker um Jadon Sancho: Dortmund vor Win-Win-Situation

Fest steht also nur eines: Jadon Sancho wird in der kommenden Saison wieder in der Champions League* wirbeln. Doch ob in Gelb oder Rot steht noch in den Sternen. Borussia Dortmund* kann in diesem Szenario kaum verlieren, denn entweder man profitiert noch ein weiteres Jahr von Sancho selbst oder von dessen üppigem Transfererlös. (ajr) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa / Guido Kirchner

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