Traineramt in Berlin aufgegeben

Jürgen Klinsmann: Wollte er zwei Weltmeister zur Hertha holen? Irre Gerüchte

Jürgen Klinsmann ist nicht mehr Trainer von Hertha BSC. Neue Infos legen nahe, dass seine Pläne für die Berliner noch gigantischer waren als bislang bekannt.

  • Jürgen Klinsmann ist nicht mehr Trainer von Bundesligist Hertha BSC.
  • Ein offener Schlagabtausch zwischen Klinsmann und dem Vorstand war die Folge.
  • Nach Klinsmanns Live-Video vom Mittwoch folgte nun der nächste Seitenhieb.

Update vom 26. Februar 2020: Unterdessen geht das Beben an der Spree weiter. In einem nun geleakten Tagebuch von Klinsmann rechnet der Ex-Coach schonungslos mit Hertha BSC ab.

Update vom 17. Februar 2020, 9.59 Uhr: Nach dem Klinsmann-Knall zeigte Hertha BSCauf dem Platz eine wichtige Reaktion und gewann am Wochenende gegen Paderborn. Nach dem Spiel gab es laut Kicker auch Glückwünsche vonJürgen Klinsmann an den neuen Interims-Trainer Alexander Nouri - per Whatsapp. Als einen möglichen Klinsmann-Nachfolger im Aufsichtsrat hat Lars Windhorst angeblich eine Bayern-Legende ins Auge gefasst.

Wie das Blatt nun aber auch berichtet, waren Klinsmanns Pläne für die Hertha noch wesentlich gigantischer als bislang bekannt. Tatsächlich gaben die Berliner im Winter ja bereits 77 Millionen Euro aus. Doch Klinsmann wollte offenbar mehr. Ein Interesse an Can, Draxler und Götze ging bereits durch die Medien, als er noch im Amt war. Jetzt schreibt das Fachblatt, dass Klinsmann auch Mesut Özil und Lukas Podolski in die interne Debatte eingebracht haben soll. Außerdem soll er von einem Sturm-Veteranen aus der US-Liga gesprochen haben und: Klinsmann wollte offenbar seinen Sohn Jonathan zurück zu Hertha BSC lotsen. 

Klinsmann-Knall: Hertha-Legende zeigt sich extrem enttäuscht - „Kameradenschwein“

Update vom 16. Februar 2020, 15.23 Uhr: Der Abgang von Jürgen Klinsmann irritierte viele - vor allem die Verantwortlichen von Hertha BSC Berlin. Im Fußball-Talk „Doppelpass“ auf Sport1 ging nun auch Hertha-Legende Axel Kruse den Ex-Trainer hart an: „Er (Klinsmann, Anm. d. R.) hat sich entschieden, dass er einen neuen Vertrag machen möchte, über den Sommer hinaus“, beginnt Kruse und führt dann aus: „Und bloß, weil man da nicht einig geworden ist, zu sagen: Ich hau jetzt mal in den Sack - das geht für mich gar nicht. Unter Fußballern, wenn einer einfach abhaut, hätte man gesagt: Kameradenschwein. Das geht gar nicht, das ist verantwortungslos, das macht man nicht - egal was da hinter den Kulissen vielleicht passiert ist. Die Art und Weise finde ich unterirdisch.“

Nach Klinsmann-Knall folgte Klinsi-Call: Nouri berichtet von Telefonat 

Update vom 16. Februar 2020: Alexander Nouri konnte bei seinem Einstand als Hertha-Chef-Trainer gleich einen Dreier einfahren. Im ersten Spiel nach dem Klinsi-Knall gewannen die Berliner etwas glücklich mit 1:2 beim Tabellen-Schlusslicht Paderborn. Dass Klinsmann seine Jungs nicht vergessen hat, zeigte eine Geste vor der Partie. Nouri verriet vor dem Spiel gegenüber Sky, dass er noch einmal mit Klinsmann telefoniert habe. Dieser habe seinem Ex-Team viel Glück gewünscht. Das konnten die Berliner in dieser Partie gut gebrauchen. Neuzugang Matheus Cunha erzwang nach einem Hackentrick das Eigentor zum Sieg.

Klinsmann-Rücktritt kostet Hertha BSC wohl Millionen - Mega-Deal mit US-Unternehmen geplatzt

Update vom 15. Februar 2020: Der Rücktritt von Jürgen Klinsmann könnte sich im Nachhinein als noch viel schmerzhafter für die Hertha herausstellen als Anfangs gedacht. Schon während der PK der Klub-Bosse sagte Investor Lars Windhorst: „Wir waren wegen ihm kurz davor, neue Sponsoren an Land zu ziehen. Deswegen ist es umso bedauerlicher, wie es geendet hat. Wir haben schnell gemerkt, dass der Name gerade bei Sponsoren große Zugkraft hatte.“

Klinsmann ist in den USA sehr bekannt. Der gebürtige Göppinger lebt seit dem Ende der Neunziger in LA und war lange Nationaltrainer der US-Mannschaft. Mit ihm als Zugpferd wollte Windhorst wohl einige Giganten aus den USA als Sponsor für Hertha BSC gewinnen. Nach Informationen der Bild führte der Hertha-Investor Gespräche mit dem Elektroautohersteller Tesla. Das Unternehmen plant derzeit vor den Toren Berlins in Brandenburg ein neues Werk zu bauen. 20 Millionen Euro pro Jahr hätte der Sponsor wohl gezahlt. Von ihrem derzeitigen Trikotsponsor TEDi bekommen die Berliner lediglich 7,5 Millionen Euro. 

Neben Tesla sollten wohl auch Amazon und Facebook als mögliche Partner infrage gekommen sein. Mit dem Abschied von Klinsmann hat sich eine mögliche Zusammenarbeit mit einem der US-Giganten wohl zerschlagen. 

Hertha-Chaos: Horst Heldt findet Jürgen Klinsmann „unverschämt“

Update vom 14. Februar, 15.47 Uhr: Nun äußerte sich auch Horst Heldt, Sport-Geschäftsführer des 1. FC Köln, zum Rücktritt von Jürgen Klinsmann als Trainer bei Hertha BSC. Für ihn war das „ehrlicherweise nicht ansatzweise nachvollziehbar“ und es sei nicht in Ordnung gewesen, wie er in der Pressekonferenz der Kölner sagt. 

Er habe sich sowohl mit seinem „guten, alten Freund Max Jung“ sowie mit Michael Preetz ausgetauscht, weil er wisse, wie schwer eine solche Situation sei und es dadurch auch zu personellen Engpässen kommen könne, obwohl man selbst nichts dafür kann. Zwar möchte er „eigentlich nichts dazu sagen“, äußert sich aber trotzdem. „Es ist zwar ein Konkurrent, aber am Ende vom Tag geht es darum, da in so einer Situation mitzufühlen“, sagt Heldt. Es sei „schon krass“, wenn man von einem auf den anderen Tag einfach so „im Stich gelassen“ werde.

„Es bleibt ein Konkurrent und wir wollen in dem Fall natürlich auch - wir spielen ja bald da- da dann halt auch dementsprechend gut auftreten. Aber trotz alledem ging mir das über das Ergebnis oder die tabellarische Situation hinaus“, erklärte er auf der Pressekonferenz

Abschließend findet der Kölner Geschäftsführer klare und drastische Worte für den Rücktritt Jürgen Klinsmanns beim Ligakonkurrenten Hertha BSC: „Ich fand‘s schon unverschämt... Extrem.“

Hertha-Chaos: Klinsmann macht bei Facebook klaren Cut mit Ex-Verein

Update vom 14. Februar, 11.35 Uhr: Nachdem Jürgen Klinsmann in den vergangenen Tagen als Trainer des Bundesligisten Hertha BSC hinschmiss und wenige Tage später aus dem Aufsichtsrat der Berliner austreten musste, geht die Posse um den 55-Jährigen munter weiter. Auf Facebook hatte Klinsmann am Mittwochabend noch per Live-Video über die Hintergründe seines Rücktritts geredet, nun lässt der ehemalige Bundestrainer wieder das soziale Medium sprechen.

Klinsmann, der Neuigkeiten um seine Person auf Facebook mit rund 432.000 Followern teilt, änderte sein Titelbild am Freitagmorgen. Zuletzt schmückte ein Titelbild, auf dem Klinsmann als Hertha-Trainer an der Seitenlinie zu sehen ist, das Profil des Welt- und Europameisters. Nun wurde das Titelbild mit einem Foto ersetzt, das die Rückseite eines Hubschraubers vor einem kalifornischen Restaurant zeigt. Für Klinsmann, der sich scheinbar wieder in den USA aufhält, ist die Etappe Berlin also auch in der Welt der sozialen Medien beendet. 

Klinsmanns neues Facebook-Titelbild.

Klinsmann-Rücktritt: Hertha BSC hat Nachfolger bereits im Auge  - Er ist ein alter Bekannter

Update vom 13. Februar, 19.24 Uhr: Reichlich dicke Luft gab es nach dem Abgang vonJürgen Klinsmann als Hertha-Trainer. Die Club-Granden samt Investor zeigten sich sehr überrascht vom Vorgehen ihres Ex-Coaches. Gleichzeitig stärkten sie dem Interims-Trainer Alexander Nouri den Rücken. Doch er ist wohl nur eine Übergangslösung bis...ja bis wer eigentlich?Wie der Kicker nun berichtet, soll man bei der Hertha immer noch auf ein Engagement von Ex-FCB-Trainer Niko Kovac hoffen.

Ihn wollte man bereits vor der Klinsmann-Übernahme haben - doch Kovac sagte ab. Auch jetzt soll der Kroate nicht sofort zur Verfügung stehen, will sich erst einmal orientieren. Doch die Hertha will nach dem aktuellen Bericht einen neuen Anlauf beim gebürtigen Berliner Kovac starten, um ihn ab dem Sommer als Trainer zu verpflichten. Ein Comeback von Ex-Trainer Pal Dardai ist dem Bericht nach unter Michael Preetz ausgeschlossen.

Hertha-Chaos: Pressekonferenz bei Hertha BSC um Klinsmann-Knall

Update vom 13. Februar, 15.37 Uhr: Die Hertha-Chefs haben den Klinsmann-Knall in einer Pressekonferenz aufgearbeitet. Dabei machte Berlin-Investor Lars Windhorst auch klar, dass der nun ehemalige Trainer auch in wirtschaftlicher Hinsicht wichtig für den Verein gewesen wäre. Auch deshalb zeigte sich Windhorst sehr enttäuscht über den Abschied des Trainers. Man sei kurz davor gewesen neue Sponsoren für die Hertha zu bekommen, „deshalb ist es umso bedauerlicher wie es geendet hat“, so Windhorst laut Bild auf der Pressekonferenz. Und der Hertha-Investor legt nach und meint, dass der Name Klinsmann durchaus geholfen haben soll das Interesse neuer Investoren zu wecken.

Hertha-Investor Windhorst schießt gegen Klinsmann: „Unter Erwachsenen ...“

Update vom 13. Februar, 13.05 Uhr: Die Bosse haben gesprochen. Präsident Werner Gegenbauer, Investor Lars Windhorst und Geschäftsführer Michael Preetz haben in einer Pressekonferenz das Aus von Trainer Jürgen Klinsmann aufgearbeitet.

Rund 45 Minuten lang ging die PK, die wir hier im Live-Ticker verfolgt haben. Dabei wurde von den Hertha-Bossen klar gemacht, dass man das Problem wohl hätte lösen können - wenn man noch miteinander gesprochen hätte. Investor Windhorst, der die längste Sprechzeit hatte, wurde gefragt, ob er sich in Klinsmann getäuscht hätte: „Das ist so einfach nicht zu beantworten“, entgegnete er. 

Jürgen Klinsmann: Investor Lars Windhorst mit heftigen Vorwürfen - Aus im Aufsichtsrat bestätigt

Jürgen Klinsmann sieht es selbst so, dass er eine Kurzschluss-Handlung vollzogen hat. Das kann man als Jugendlicher machen. Aber im Geschäftsleben unter Erwachsenen sollte das nicht passieren. Das sieht er jetzt auch so. Ich glaube aber nicht, dass ich mich als Mensch ihn ihm getäuscht habe.“ 

Windhorst fand also klare Worte, weiter machte er aber klar, dass er die Türen für Klinsmann in der Zukunft nicht zuschlagen werde - allerdings ist er auch „nur“ der Investor, die Entscheidung über ein Klinsmann-Comeback dürften andere Beteiligte noch deutlicher beeinflussen können. Für den Moment ist der ehemalige Trainer nicht mehr im Aufsichtsrat der Hertha. 

Lesen Sie auch: Ist die geplante FIFA Reform sinnvoll? Ein Pro- und Contra-Kommentar.

„Die ganze Sch****, die da erfunden wurde“: Klinsmann schimpft nach Hertha-Aus - nächster Knaller folgt sofort

Update vom 13. Februar, 8.31 Uhr: Am Donnerstagvormittag wird sich die Führungsriege von Hertha BSC den Fragen der Journalisten stellen. Wir begleiten die Pressekonferenz ab 11.30 Uhr im Live-Ticker.

Update vom 13. Februar, 5.59 Uhr:  Jürgen Klinsmann hat am Mittwochabend via Facebook also sauber ausgeteilt. Wie geht es für ihn jetzt weiter? Bisher war unklar, ob er als Aufsichtsrat in der KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien) der Hertha bleibt - bisher. Denn nun soll fix sein, dass man dieses Szenario beim Hauptstadtklub nicht haben will.

Berichten des Spiegel und des Kicker zufolge haben sich die BSC-Verantwortlichen gegen ein Engagement Klinsmanns im Aufsichtsrat entschieden. Das soll am Donnerstag publik gemacht werden. Der Ex-Trainer hatte im Facebook-Chat noch zum Thema gesagt: „Das ist den Leuten bei der Hertha überlassen. Da habe ich gar kein Problem damit, das hat auch nichts mit dem Aufsichtsrat oder sonst was zu tun. Die Leute sollen sagen, was sie sich wünschen.“ Das haben sie nun offenbar getan.

„Die ganze Sch****, die da erfunden wurde“: Klinsmann schießt gegen Hertha-Boss - und flüchtet aus Berlin

Update vom 12. Februar, 18.40 Uhr: Was für eine Pressekonferenz von Jürgen Klinsmann bei Facebook. Nur mit einem Laptop und mit einer Mini-Kamera hat sich der 55-jährige Schwabe gegenüber den Fans von Hertha BSC zu seinem Rücktritt geäußert - und wie.

Der einstige Bundestrainer teilte kräftig gegen Berlins Manager Michael Preetz aus, erzählte, dass er beim Hauptstadtklub nie einen Vertrag besessen habe. Und er wählte sehr harsche Worte gegen seine Kritiker. 

Wir habe die wichtigsten Aussagen notiert - und hier zusammengefasst:

Jürgen Klinsmann mit spektakulären Aussagen nach Aus bei Hertha BSC

18.25 Uhr: Klinsmann hat noch nicht genug, teilt weiter kräftig aus.

„Dass ich ein Chaos hinterlasse, stimmt absolut nicht. Die Mannschaft hat sechs Punkte Abstand zur Relegation, ist körperlich in einer ganz anderen Verfassung, wie wir sie vorgefunden haben“, erklärt der 55-Jährige bei seiner Facebook-Pressekonferenz. 

Über den von ihm so harsch kritisierten Preetz meint er weiter: „Verträge mit Spielern zu machen, da ist Michael Preetz klasse, darin, sich mit Spielerberatern rumzuschlagen. Die Spieler, die jetzt da sind, werden uns viel, viel Freude machen in Zukunft. Diese Anlagen für die Zukunft vonHertha BSC waren notwendig. Ich bin absolut überzeugt davon, dass wir in ein paar Wochen noch mehr Abstand zu den Abstiegsplätzen haben.“

Das Video von der Facebook-Pressekonferenz von Jürgen Klinsmann

Der Schwabe, der schon beim FC Bayern gescheitert war, wird emotional: „Ich werde weiter Hertha-Fan bleiben, das schulde ich meinem Vater, der mich schon als Achtjährigen mit zu Hertha-Spielen genommen hat.“

Er bedanke sich „für zehn unglaublich intensive Wochen“, sagt er weiter: „Der Klub geht in die richtige Richtung. Eines Tages geht es in die Champions League. Es ist nicht wahnsinnig, von diesen Zielsetzungen zu reden, sondern die sind realistisch. Wenn man Ziele nicht definiert, musst du morgens nicht aus dem Bett gehen.“

Klinsmann wird deutlich in Richtung seiner Kritiker: "Die ganze Scheiße, die da erfunden wurde. Ne Woche später haben sie mir angekreidet, dass ich beim öffentlichen Training die Tore zumache. Ich habe nur gesagt, dass sie nach ner halben Stunde die Kameras wegpacken sollen. Unser Training wurde immer live übertragen. Ich bin so, gespitzt mit Ecken und Kanten.“

Hertha BSC versinkt im Chaos: Jürgen Klinsmann teilt gegen Michael Preetz aus

18.15 Uhr: Jürgen Klinsmann weiter über die Gründe, die zur Trennung von Hertha BSC führten: „Wir haben die Kompetenzverteilung nicht hinbekommen, und das betrifft vor allem Michael Preetz und mich. In Deutschland sitzt ein Manager auf der Bank und greift ein. In England hat der Manager eigentlich nur einen Chef, und das ist der Besitzer des Klubs. Das hat mir aufgestoßen, dass der Manager da sitzt und seinen Kommentar zum Schiedsrichter und Spielern gibt. Das ist in Deutschland halt anders, hier reden die Manager alle mit.“

Stellungnahmen bei Facebook: Ex-Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann.

 

Klinsmann fährt fort: „Letztendlich kann nur einer entscheiden, und das muss der Trainer sein. Da haben wir uns aufgerieben in sehr vielen Nebenkriegsschauplätzen, wo ich gemerkt habe, das wird nie zur Umsetzung eines Vertrages kommen. Dann bin ich morgens früh reinmarschiert, und da bin ich dann halt auch ein Typ, der nicht vor sich selber Halt machen kann.“

18.10 Uhr: Klinsmann fährt weiter vor und schildert, dass er bei Hertha BSC nie einen Vertrag besessen habe - und zwar, weil beide Seiten es nie geschafft hätten, einen solchen aufzusetzen.

Klinsmann: „Dann kam es zum Trainingslager in Florida Anfang Januar. Wir haben es nicht geschafft, über Wochen einen Vertrag zu entwickeln.“ 

Er sei nach den jüngsten Entwicklungen „rausgefahren aus Berlin, bin immer noch in der Nähe von Berlin, nicht weit weg. Ich musste die Dinge sacken lassen.“ Er habe „im November ein Himmelfahrtskommando“ übernommen.

Jürgen Klinsmann begründet seinen Rücktritt bei Hertha BSC

Update vom 12. Februar, 18.05 Uhr: Die Facebook-Live-Pk mit Jürgen Klinsmann beginnt.

Der Ex-Bundestrainer sagt: „Die Dinge haben sich überschlagen, dann kam es zu meiner Reaktion, dem Klub zu sagen, dass ich als Cheftrainer nicht weitermache. Natürlich ist die Art und Weise fragwürdig. Wenn man eine negative Botschaft macht, kommt das nie gut rüber. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Ich hätte mit der Hertha-Führung sprechen sollen. Der Prozess ist schon seit Wochen in mir angelaufen, weil viele Dinge im internen Umfeld passiert sind, die sehr schwer für mich waren. Ich habe Dinge durchlebt in England, Frankreich und Italien. Da hat die Zusammenarbeit anders funktioniert.“

Das sind wohl Vorwürfe gegen die Hertha-Bosse.

Update vom 12. Februar, 16.50 Uhr: Wer sagt hier die Wahrheit? Das könnte man auch über den urplötzlichen Zwist zwischen der Vereinsführung von Hertha BSC und Jürgen Klinsmann als Schlagzeile schreiben.

Hertha BSC: Gegenbauer, Windhorst und Preetz geben Pressekonferenz

Eifrig wird sich die Verantwortung hin- und hergeschoben. Nachdem Klinsmann verkündet hatte, via Facebook-Live Stellung zu beziehen, will sich der Hauptstadtklub am Donnerstagvormittag in einer Pressekonferenz zu den Turbulenzen mitten im Abstiegskampf äußern.

Investor bei Hertha BSC: der Unternehmer Lars Windhorst.

Demnach stehen ab 11.30 Uhr Klub-Präsident Werner GegenbauerInvestor Lars Windhorst und Manager Michael Preetz Rede und Antwort. In einem Krisen-Telefonat besprachen Gegenbauer und Windhorst nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bereits den Weg aus der Notlage.

Ob sie diesen Weg auch finden, werden die kommenden Wochen zeigen.

Was füer ein Schlamassel: Noch am ersten Spieltag dieser Saison hatte es nach dem 2:2 in München gar nicht so schlecht ausgesehen. Doch während bei der Hertha das Chaos ausbricht, plant der FC Bayern die kommende Spielzeit - und erhöht dabei den Druck auf sechs Spieler, deren Verträge 2021 auslaufen.

Jürgen Klinsmann stellt sich den Fans von Hertha BSC

Update vom 12. Februar, 16.30 Uhr: Jürgen Klinsmann stellt sich den verärgerten Fans von Hertha BSC. Das teilte der frühere Bundestrainer via Twitter mit.

Demnach wird es um 18 Uhr ein Facebook-Live über die Fan-Seite des scharf kritisierten Ex-Nationalspieler und Weltmeister von 1990 sowie Europameister von 1996 geben. Wie scharf die Fragen ausfallen werden? was Klinsmann dazu sagt? Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.

Bericht: Jürgen Klinsmann hatte bei Hertha BSC noch große Pläne

Update vom 12. Februar, 16.15 Uhr: Jürgen Klinsmann ist weg - und hatte angeblich noch viel mehr vor. Nicht nur, dass der Schwabe auf dem Transfermarkt kurzerhand kolportiert rund 75 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben hat. Um Hertha BSC Tage wenige Tage später wieder zu verlassen.

Wie die Sport Bild und der Kicker berichten, wollte der einstige Bundestrainer seinen ursprünglich bis Saisonende laufenden Vertrag eigentlich verlängern, falls die nächsten Spiele der Berliner erfolgreich verlaufen wären - als Technischer Direktor. 

Mit diesem Vorhaben soll der 55-Jährige aber bei den Vereinsbossen abgeblitzt sein. Deswegen sei es zum Rücktritt gekommen.

In Berlin krachend gescheitert: Ex-Bunestrainer Jürgen Klinsmann.

Update vom 12. Februar, 11.30 Uhr: Wer übernimmt den Job des Cheftrainers beim schwer kriselnden Hertha BSC? Nach dem Blitz-Rücktritt des mit riesigen Ambitionen angetreten Jürgen Klinsmann herrscht reichlich Konfusion in Charlottenburg-Wilmersdorf, wo der Klub seinen Sitz hat.

Hertha BSC: Wer wird Nachfolger von Jürgen Klinsmann in Berlin?

Eifrig werden nun freilich Namen von Trainern gespielt. Ein heißer Kandidat auf den Posten des zurückgetreten Ex-Bundestrainers soll Roger Schmidt sein. Das berichtet unter anderem Sky Sport News HD

Der Sauerländer hatte zwischen 2012 und 2014 recht erfolgreich Red Bull Salzburg in Österreich trainiert und war danach zwischen 2014 und 2017 Coach von Bayer 04 Leverkusen.

Ex-Bundesliga-Trainer: Roger Schmidt.

Der heute 52-Jährige hatte die Werkself in der Bundesliga-Saison 2015/16 auf den dritten Rang geführt, und erreichte mit Bayer 04 2015 und 2017 das Champions-League-Achtelfinale, in dem jeweils gegen den spanischen Klub Atlético Madrid Endstation war.

Leverkusen war in der Saison 2016/17 in Schieflage geraten und Geschäftsführer Rudi Völler trennte sich nur widerwillig von Schmidt, wie der Weltmeister von 1990 seinerzeit mehrmals betonte.

Schmidt trainierte anschließend für zwei Jahre Beijing Sinobo Guoan in China. Berichten zufolge wird auch der Namen Bruno Labbadia in der Hauptstadt gehandelt.

Hertha BSC: Kuriose Rückholaktion nach Rücktritt von Jürgen Klinsmann

Update vom 12. Februar, 10.30 Uhr: Spektakuläre Rückholaktion bei der Hertha: Die Berliner holen Zsolt Petry als Torwarttrainer zurück. Wie der Hauptstadtklub mitteilte, wird der Ungar wieder die Torhüter der ersten Mannschaft betreuen. 

Markant: Petry war bis November bereits für die Keeper der Bundesliga-Mannschaft verantwortlich, wurde nach der BerufungKlinsmanns zum Cheftrainer aber degradiert. 

DFB-Torwarttrainer Andreas Köpke hatte zwischenzeitlich für vier Wochen übernommen, danach hatte Max Steinborn, der Torwarttrainer der zweiten Mannschaft, den Posten inne.

Zurück bei den Profis von Hertha BSC: Torwarttrainer Zsolt Petry.

Zwischendurch hatte Petry nach seiner Absetzung bei Herthas U17 gearbeitet. Dorthin wird Steinborn nun wieder zurückkehren, wobei er regelmäßig beim Bundesliga-Kader aushelfen soll. Ein einziges Durcheinander.

Update vom 11. Februar, 22.20 Uhr: Nach 76 Tagen im Amt trat Jürgen Klinsmann am Dienstagvormittag überraschend von seinem Amt als Hertha-BSC-Coach zurück. 

Nun meldet sich ein alter Weggefährte Klinsmanns zu Wort, mit dem er bereits beim FC Bayern und in der Nationalmannschaft zusammenspielte: Lothar Matthäus.

Matthäus über Klinsmann-Rücktritt: „Jürgen ist ein Machtmensch, der alles oder nichts spielt.“

Dass die beiden Ausnahmespieler ihrer Zeit damals und auch heute nicht viel füreinander übrig haben, ist kein Geheimnis. Jetzt teilte Matthäus gegenüber der Bild erneut gegen Klinsmann aus. „Jürgen ist natürlich jemand, der Machtmensch ist, der dann alles oder nichts spielt. Ich gehe davon aus, dass das entscheidend war“, so der Rekordnationalspieler.

„Ich bin von Jürgen einiges gewohnt – im positiven wie im anderen Sinne. Aber das hat mich natürlich umgehauen. Jürgen ist konsequent, das war er schon immer. Und das hat er jetzt wieder gezeigt“, meinte Matthäus noch am Tag des Rücktritts über seinen damaligen Konkurrenten. Klinsmann sei demnach auch kein Teamplayer, wie Matthäus weiter ausführte. „Jürgen ist, wie viele Mittelstürmer, sehr egoistisch gewesen in seiner Laufbahn. Erst mal ich und dann die Mannschaft und der Klub. An oberster Stelle war immer Jürgen.“

Klinsmann-Rücktritt: Die ewige Feindschaft zwischen Lothar und Klinsi

Die Feindschaft zwischen den beiden Ex-Profis sickerte während ihrer aktiven Karrieren öfter durch. Besonders in Matthäus‘ 1997 erschienenen Biografie „Mein Tagebuch“ waren Klinsmann einige Passagen gewidmet. „Er war und ist clever, feige, egoistisch und vor allem aufs Geld aus“, wurde Matthäus damals zitiert. „Und er war der Wortführer der acht Nationalspieler, als man mich als Bayern-Kapitän killen wollte. Wenn er das heute bestreitet, lügt er wie immer.“ Die Spieler wurden trotz gemeinsamer Triumphe wie dem Gewinn der WM 1990 oder der Europameisterschaft 1996 keine Freunde mehr.

Klinsmann-Rücktritt: Ex-Hertha-Coach wollte mehr Macht - und blitzte beim Verein ab

Update vom 11. Februar, 18.30 Uhr: Nach dem überraschenden Rücktritt von Hertha-Coach Jürgen Klinsmann kommen weitere Details ans Tageslicht. Der 55-Jährige Ex-Bundestrainer sprach nun mit der Bild-Zeitung über seine Entscheidung. Grund für den Wechsel war wohl Klinsmanns Forderung einer Installation seiner Person als Technischer Direktor, womit er bei Hertha abblitzte. 

Klinsmann erklärt Rücktritt: „Es war keine spontane Entscheidung“ 

„Es war keine Spontan-Entscheidung von mir“, so Klinsmann, der bereits länger das Gefühl hatte, dass es wohl nicht mit ihm als Trainer funktionieren würde. Der Ex-Nationalspieler habe sich am Montagabend mit seinem Trainerteam getroffen, „um noch einmal zu prüfen, ob ich auf dem Holzweg bin.“

Um 9:45 informierte er seine Mannschaft, „anschließend bin ich zu Michael Preetz ins Büro, um ihm meine Entscheidung mitzuteilen: ‚So mache ich nicht weiter.‘ Dann habe ich ihm die Hand gedrückt“, erzählte Klinsmann.

Klinsmann erklärt Rücktritt: In Deutschem System „finde ich mich nicht wieder“ 

Als genauen Grund des Rücktritts nennt Klinsi „verschiedene Denkweisen und vor allem verschiedene Kulturen und Herangehensweisen“ im Verein. „Natürlich geht es auch um die Kompetenzverteilung. Nach meinem Verständnis sollte ein Trainer – nach dem englischen Modell – die gesamte sportliche Verantwortung tragen. Also auch über Transfers. Das gibt der Position wesentlich mehr Power.“ 

Klinsmann wollte also im Stil eines Premier-League-Trainers mehr Macht und Entscheidungsspielraum und kassierte letzten Endes eine Absage. Schuld daran ist, so Klinsmann, das System im Deutschen Fußball. „Das hat sich in Deutschland mit Sportvorständen und Direktoren anders entwickelt. Da finde ich mich nicht wieder. Es geht viel zu viel Energie verloren für Dinge, die außerhalb des Spielfeldes liegen“, wird der Ex-Torschützenkönig zitiert. 

Klinsmann erklärt Rücktritt: „Habe ein Himmelfahrtskommando übernommen“

Auch ein längerfristiges Engagement soll Klinsmann gefordert haben, doch der Verein wimmelte ihn ab. „Ich hatte ja nicht einmal eine schriftliche Vertrags-Vereinbarung für diese Saison“, beschwerte sich Klinsmann, der daraufhin seine Resultate bei den Berlinern (drei Siege, drei Unentschieden, vier Niederlagen) verteidigte. „Ich habe ein Himmelfahrtskommando übernommen und habe nur in einem Spiel schlechter abgeschnitten als gehofft. Dem Trainerteam sei es  gelungen, die Mannschaft zu stabilisieren und von der Abstiegszone wegzubringen. Hertha BSC steht momentan auf Tabellenplatz 14.

Chaos bei Hertha BSC: Ex-Bayern-Trainer Niko Kovac sagte bereits ab

Nach dem Rücktritt von Jürgen Klinsmann wird wohl Co-Trainer Alexander Nouri übernehmen, der bereits bei Werder Bremen Bundesliga-Luft schnuppern durfte. Der ehemalige FC Bayern-Trainer Niko Kovac war bereits nach der Entlassung von Ante Covic bei der Hertha als Nachfolgekandidat gehandelt worden und stand nach dem Klinsmann-Rücktritt wieder im Fokus. Doch nach Informationen des SID steht der gebürtige Berliner Kovac nicht als Trainer zur Verfügung. 

Klinsi-Rücktritt: Investor Windhorst wurde bereits Montag informiert - Hertha-Spieler überrascht 

Update vom 11. Februar, 14.58 Uhr: Jürgen Klinsmann ist nicht mehr Trainer der Berliner Hertha. Das gab er am Dienstagvormittag via Facebook bekannt. Inzwischen werden immer mehr Details zum Rücktritt publik.

Offenbar soll nur Investor Lars Windhorst schon am Montagabend darüber unterrichtet worden sein, dass die Klinsmann-Ära schon wieder beendet ist. Das sagte er der Bild. Gegenüber der Zeitung äußerten sich nun auch einige Spieler

Marko Grujic meinte beispielsweise: „Wir dachten, Jürgen lädt zu einer Teambesprechung. Auf einmal hat er uns seinen Rücktritt erklärt. Für mich persönlich ist das total schade.“ Teamkollege Per Skjelbred berichtete, dass der Abschied nicht länger als zehn Minuten gedauert habe. Dedryck Boyata fügte an: „Für uns ist das ein großer Schock. Offensichtlich gab es da im Hintergrund einige Probleme. Vielleicht spielen auch private Gründe eine Rolle. Ich bin gespannt, wie es jetzt weitergeht.“ Javairo Dilrosun sprach von einem großen Verlust. „Jetzt herrscht hier natürlich Chaos im Klub.“

Chaos bei Hertha BSC: Trainer Klinsmann tritt zurück, nächster Hammer folgt sofort: Wollt er mehr Geld?

Update vom 11. Februar, 12.29 Uhr:  Hertha BSC steht plötzlich ohne Jürgen Klinsmann da. Der Trainer verkündete seinen Rücktritt. Die Bombe platzte am Dienstagvormittag - doch damit ist es noch längst nicht getan. Der nächste Hammer: Klinsmann wollte, so berichtet es Sky Sport News HD am Dienstagmittag, über den Sommer hinaus Trainer bleiben.

Dafür soll er mehr Macht und ein deutlich höheres Gehalt gefordert haben. Dem wollte die Hertha aber nicht nachkommen, wie es vom TV-Sender weiter heißt. Allerdings soll Klinsmann als Aufsichtsratsmitglied weiter im Verein bleiben.

Chaos bei Hertha BSC: Trainer Klinsmann tritt zurück - Boss Michael Preetz zuletzt informiert?

Update vom 11. Februar, 12.18 Uhr:  Jürgen Klinsmann ist nicht mehr Trainer von Hertha BSC. Der Berlin-Hammer machte am Dienstagvormittag die Runde, kurios: Die Reaktion von Geschäftsführer Michael Preetz. Ihn habe die „Entwicklung am Morgen überrascht“.

Nach Informationen der Bild war Preetz das letzte Glied in der Informations-Kette. Klinsmann soll nach seinem Entschluss zunächst seinen Trainerstab und die Betreuer informiert haben, dann folgten die Spieler und zuletzt schließlich Michael Preetz, ehe der einstige Bundestrainer an die Öffentlichkeit ging.

Chaos bei Hertha BSC: Trainer Klinsmann tritt zurück - Boss Preetz mit kurioser Reaktion

Update vom 11. Februar, 11.20 Uhr: Chaos bei Hertha BSC! Jürgen Klinsmann ist von seinem Amt als Trainer zurückgetreten. Nun hat sich der Bundesliga-Vierzehnte mit einer offiziellen Stellungnahme gemeldet. Und die hat es in sich.

Auf der Homepage wird Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz wie folgt zitiert: „Wir sind von dieser Entwicklung am Morgen überrascht worden. Insbesondere nach der vertrauensvollen Zusammenarbeit hinsichtlich der Personalentscheidungen in der für Hertha BSC intensiven Wintertransferperiode gab es dafür keinerlei Anzeichen. Über die weiteren Entwicklungen werden wir zu gegebener Zeit informieren.“ 

Zusammengefasst also: Der Trainer verkündet über Facebook, was an sich schon mehr als ungewöhnlich ist, seinen Rücktritt - und sein Arbeitgeber hatte am Vormittag davon noch keine Ahnung? Zunächst werden der bisherige Assistent Alexander Nouri und das übrige Trainerteam die Mannschaft übernehmen. In der Bundesliga* geht es am Samstag beim SC Paderborn weiter.

Jürgen Klinsmann: Hertha-Trainer tritt zurück - heftige Kritik an den Bossen

Erstmeldung vom 11. Februar, 10.22 Uhr: Berlin - Paukenschlag bei Hertha BSC! Jürgen Klinsmann tritt als Trainer des Hauptstadtklubs zurück. Das gab der 55-Jährige über seinen Facebook-Kanal bekannt. 

Dabei wurde er richtig deutlich, als er über den Klassenerhalt sprach: „Als Cheftrainer benötige ich allerdings für diese Aufgabe, die noch nicht erledigt ist, auch das Vertrauen der handelnden Personen. Gerade im Abstiegskampf sind Einheit, Zusammenhalt und Konzentration auf das Wesentliche die wichtigsten Elemente.“ 

Seien diese nicht garantiert, könne Klinsmann sein Potenzial als Trainer nicht ausschöpfen und so seiner Verantwortung auch nicht gerecht werden.

Jürgen Klinsmann tritt als Hertha-Trainer zurück: Er bleibt aber im Aufsichtsrat

Klare Worte also gegen die Mannschaft und wohl auch gegen Geschäftsführer Michael Preetz. Weiter erklärte Klinsmann, dass er nach langer Überlegung zum Schluss gekommen sei, sein „Amt als Cheftrainer der Hertha zur Verfügung zu stellen“. Er wollte sich wieder auf seine ursprüngliche langfristig angelegte Aufgabe als Aufsichtsratsmitglied konzentrieren.

Jüngst hatte Klinsmann seiner Mannschaft zwei Tage frei gegeben - ein Umstand, der nun natürlich unter einem vollkommen anderen Licht steht. Es sei wichtig, dass die Spieler „sich nicht nur ausruhen, sondern auch den Kopf mal abschalten“, betonte der Coach der Berliner am Montag in einem Chat mit Fans, „dass sie sich die Zeit mit Familie oder Freundin nehmen und dann frisch zum Training zurückkommen“.

Jürgen Klinsmann: Hertha-Trainer tritt zurück - wer wird sein Nachfolger?

Der Vierzehnte startet am Dienstag die Vorbereitung auf die Partie beim Schlusslicht SC Paderborn am Samstag (15.30 Uhr). Aber ohne Jürgen Klinsmann, der sich wie einst beim FC Bayern München* in die Liste der ehemaligen Trainer* einträgt.

Zuletzt hatte ein Rasismus-Eklat die Herthaner beschäftigt. Jordan Torunarigha wurde auf Schalke beschimpft. Bei den Spielern soll Klinsmann nicht den besten Stand gehabt haben - außerdem gab es in den vergangenen Wochen auch noch Wirbel um seine Trainer-Lizenz.

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akl/pm/ajr/dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Soeren Stache

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