2. Liga am Samstag

Favoriten patzen im Kampf um die Tabellenspitze

Schiedsrichter Christian Dingert (M) zeigt Hamburgs Bakery Jatta die Rote Karte. Foto: Frank Molter/dpa
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Schiedsrichter Christian Dingert (M) zeigt Hamburgs Bakery Jatta die Rote Karte. Foto: Frank Molter/dpa
Osnabrücks Joost van Aken (l) und Stuttgarts Nicolas Gonzalez kämpfen um den Ball. Foto: Guido Kirchner/dpa
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Osnabrücks Joost van Aken (l) und Stuttgarts Nicolas Gonzalez kämpfen um den Ball. Foto: Guido Kirchner/dpa
Fürths Branimir Hrgota (l) behauptet gegen Sandhausens Denis Linsmayer den Ballbesitz. Foto: Uwe Anspach/dpa
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Fürths Branimir Hrgota (l) behauptet gegen Sandhausens Denis Linsmayer den Ballbesitz. Foto: Uwe Anspach/dpa
Ryo Miyaichi kam mit St. Pauli nicht über ein Remis gegen Bochum hinaus. Foto: Axel Heimken/dpa
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Ryo Miyaichi kam mit St. Pauli nicht über ein Remis gegen Bochum hinaus. Foto: Axel Heimken/dpa
Moussa Kone (l) feiert mit Dynamo-Torschütze Alexander Jeremejeff. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
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Moussa Kone (l) feiert mit Dynamo-Torschütze Alexander Jeremejeff. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Die nächste Niederlage für Stuttgart: Der Aufstiegsfavorit verliert überraschend auch bei Aufsteiger Osnabrück. Der Hamburger SV strauchelt im Nordderby ebenfalls - und plötzlich kann Bielefeld Tabellenführer werden.

Düsseldorf (dpa) - Die Spitzenteams der 2. Fußball-Bundesliga haben am Samstag überraschend Punkte liegen gelassen.

Der Tabellendritte VfB Stuttgart verlor mit 0:1 (0:1) bei Aufsteiger VfL Osnabrück bereits das vierte der vergangenen fünf Ligaspiele, und dem HSV gelang im Nordderby bei Holstein Kiel nach langer Unterzahl nur ein 1:1 (0:1).

Der HSV hat mit 26 Punkten nun drei Zähler Vorsprung auf Stuttgart. Der lachende Dritte könnte am 13. Spieltag Arminia Bielefeld sein: Die Ostwestfalen (25 Punkte) können mit einem Erfolg beim 1. FC Nürnberg am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) die Tabellenführung übernehmen.

Die Stuttgarter drohen nach der erneuten Niederlage den Anschluss zu verlieren. Dabei blieb nach dem frühen Gegentor von Marcos Alvarez (4. Minute) am Samstag viel Zeit, um die Partie in Osnabrück noch zu drehen. Zwar waren die Gäste in der zweiten Halbzeit das bessere Team und hatten zahlreiche Chancen, aber selbst mit den vier Stürmern Nicólas González, Hamadi Al Ghaddioui, Silas Wamangituka und Mario gomez auf dem Platz gelang Stuttgart kein Tor.

Den Hamburger SV rettete am Ende im Nordderby gegen Kiel auch kein Stürmer, sondern Abwehrspieler Timo Letschert. Der eingewechselte Niederländer traf in der Nachspielzeit (90.+1) zum 1:1 und rettete dem Tabellenführer immerhin noch einen Punkt. Der Lohn für eine starke kämpferische Leistung des HSV, der nach der Roten Karte für Bakery Jatta (26.) wegen eines Foulspiels fast 70 Minuten in Unterzahl spielen musste.

Auch beim 3:2 (1:1)-Erfolg des SV Sandhausen gegen die SpVgg Greuther Fürth fiel die Entscheidung erst spät: Zunächst glich Sandhausens Stürmer Kevin Behrens (45.+1/64.) zweimal die Führung der Gäste aus, ehe in der vierten Minute der Nachspielzeit der eingewechselte Aziz Bouhaddouz das Siegtor für Sandhausen erzielte.

Schon am Freitagabend hatte Dynamo Dresden einen wichtigen Sieg gefeiert: Die Sachsen gewannen das Kellerduell gegen den SV Wehen Wiesbaden mit 1:0 (1:0). Währendessen verpasste es der FC St. Pauli (15 Punkte), beim 1:1 (1:1) gegen den Tabellen-16. VfL Bochum (13) den knappen Abstand auf die Abstiegsränge zu vergrößern.

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