Leverkusen-Manager

Völler: Goldsteak und Friseur im Hotel "geht nicht"

Kritisiert die Auswüchse des Profi-Fußballs: Rudi Völler. Foto: Marius Becker/dpa
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Kritisiert die Auswüchse des Profi-Fußballs: Rudi Völler. Foto: Marius Becker/dpa

Berlin (dpa) - Bayer Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler hat die Auswüchse des Profi-Fußballs kritisiert.

"Ich bin kein Moralapostel. Aber Profis sind Vorbilder. Hier mal ein Goldsteak, da mal ein paar Spieler, die sich am Tag vor dem Spiel noch schnell einen Friseur ins Hotel einfliegen lassen - das geht nicht", sagte Völler dem Nachrichtenmagazin "Focus".

"Mich wundert, dass die Spieler heute nicht cleverer sind", sagte der 60 Jahre alte Fußball-Weltmeister von 1990. "Letztlich profitieren nur Friseur und Steakbrater von der billigen Werbung." Er habe als "junger Profi auch Fehler gemacht. Nur sind die nie rausgekommen."

Porträt Völler

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