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Was Werder-Coach Ole Werner bis zur Winterpause noch erreichen will

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Von: Daniel Cottäus

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Werder Bremens Cheftrainer Ole Werner ist mit dem Saisonstart sowohl punkte- als auch leistungsmäßig einverstanden. Bis zur Winterpause will er noch einige Zähler mehr für den Klassenerhalt sammeln.
Werder Bremens Cheftrainer Ole Werner ist mit dem Saisonstart sowohl punkte- als auch leistungsmäßig einverstanden. Bis zur Winterpause will er noch einige Zähler mehr für den Klassenerhalt sammeln. © IMAGO/Jan Huebner

Bremen – Ihn direkt als Fan zu bezeichnen, wäre sicherlich etwas übertrieben, doch Ole Werner hat definitiv gefallen, was er da vor ein paar Tagen in der Eisarena in Bremerhaven zu sehen bekam. Während der Länderspielpause stattete der Cheftrainer des SV Werder Bremen gemeinsam mit seiner Freundin den Fischtown Pinguins einen Besuch ab und verfolgte deren 4:3-Heimerfolg gegen die Adler Mannheim in der Deutschen Eishockey Liga. „Es war ein gelungener Abend“, berichtete Werner am Dienstag – und hob hervor: „Der Sport ist cool. Ohne dass ich ein ausgewiesener Experte bin, schaue ich mir Eishockey gerne an.“ Es dürfte für den 34-Jährigen zudem eine der seltenen Abwechslungen zu seinem sonst sehr eng getakteten Alltag als Werder-Coach gewesen sein. Inzwischen ist er allerdings längst in den Fußball-Modus zurückgekehrt – und hat erklärt, was er mit seiner Mannschaft bis zur Winterpause noch erreichen möchte.

„Wir wollen vieles von dem, was wir auf den Weg gebracht haben, fortsetzen“, sagte Ole Werner, dessen Team an den ersten sieben Spieltagen ordentliche neun Punkte geholt hat und als Aufsteiger derzeit den zehnten Tabellenplatz belegt. Es sind Zahlen, mit denen Werner sehr gut leben kann. „Die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, war in den ersten sieben Partien insgesamt sehr positiv. Dafür wurde uns zurecht viel Respekt entgegengebracht“, blickte der Trainer des SV Werder Bremen zurück. Den Plan, „an möglichst vielen Dingen aus der letzten Saison festzuhalten“, sieht Werner als bis dato aufgegangen an: „Von der Leistung und den Punkten her hat es sich bis jetzt als richtig erwiesen.“ Die Arbeit müsse nun jedoch fortgeführt und weiterentwickelt werden, denn es gibt da gleich mehrere Themen, bei denen Werner Steigerungspotenzial ausgemacht hat.

Werder Bremens Trainer Ole Werner will in der Winterpause „die Dinge alle selbst in der Hand haben“

Da wäre zum einen die Kompaktheit im Defensiv-Verbund, mit der der Trainer nicht immer einverstanden war. Auch an der „Spielverlagerung im zweiten Drittel“ sowie am „noch besseren Besetzen von ballfernen Räumen“ will er mit seinem Team feilen. Hinzu kommt das Auftreten rund um des Gegners Strafraum, das dem Coach des SV Werder Bremen zuletzt während des Testspiels bei Zweitligist Hannover 96 (0:2) nicht zielstrebig genug gewesen war.

„Wir wollen uns weiterentwickeln, sodass wir mit unserer Spielweise konstant punkten“, betonte Ole Werner, der in den noch ausstehenden acht Ligaspielen bis zur Winterpause dafür sorgen möchte, dass seine Spieler und er einen ruhigen Jahreswechsel erleben können. „Natürlich wollen wir in den Winter gehen und die Dinge alle selbst in der Hand haben. Bis jetzt haben wir als Aufsteiger einen vernünftigen Job gemacht.“ Und das soll möglichst so bleiben. (dco)

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