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Der SV Werder Bremen freut sich über Justin Njinmahs Bundesliga-Debüt – Rückkehr nach Bremen fraglich

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Von: Daniel Cottäus

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Justin Njinmah, Leihgabe des SV Werder Bremen, hat sein Bundesliga-Debüt für Borussia Dortmund gefeiert.
Justin Njinmah, Leihgabe des SV Werder Bremen, hat sein Bundesliga-Debüt für Borussia Dortmund gefeiert. © IMAGO/Revierfoto

Bremen – 21 Minuten hat es gedauert, das Bundesliga-Debüt von Justin Njinmah, das für den Flügelstürmer am vergangenen Samstag der Erfüllung eines Traumes gleichkam. „Ein Tag, den ich nie vergessen werde“, schrieb der 21-Jährige bei Instagram nach seinem Kurzeinsatz für Borussia Dortmund während des Auswärtsspiels bei RB Leipzig. Eine Partie, die sich auch die Verantwortlichen des SV Werder Bremen ganz genau angesehen haben – schließlich steht Njinmah noch bis 2024 an der Weser unter Vertrag, ist aber bereits seit Jahresbeginn bis 2023 an den BVB ausgeliehen. Kurz bevor er Bremen verließ, wurde der talentierte Angreifer von Werder mit seinem ersten Profikontrakt ausgestattet. Ob er im nächsten Jahr in den Norden zurückkehren wird, steht allerdings in den Sternen.

„Wir freuen uns natürlich sehr für Justin“, betont Werders Leiter Profifußball Clemens Fritz, der sich vorgenommen hat, in den kommenden Tagen das Gespräch mit Justin Njinmah zu suchen. Ganz sicher wird es darin um das Debüt in der Bundesliga gehen – die vergangenen Monate in Dortmund und die mögliche Zukunft beim SV Werder Bremen dürften aber auch Thema werden.

Werder Bremen froh über Justin Njinmahs Bundesliga-Debüt bei Borussia Dortmund: „Ist da, wo jeder Spieler hinmöchte“

In der Rückrunde der vergangenen Saison kam Justin Njinmah ausschließlich in der zweiten Mannschaft des BVB zum Einsatz, die in der 3. Liga zu Hause ist. Seine Bilanz konnte sich wahrlich sehen lassen. In 17 Einsätzen gelangen der Leihgabe aus Bremen fünf Tore und zwei Assists. „Er hat da schon sehr gute Spiele gemacht“, lobt Fritz. Schnell wurde in Dortmund dementsprechend das Profiteam auf Njinmah aufmerksam: Bereits im Mai gehörte er während des Auswärtsspiels gegen Greuther Fürth erstmals dem Bundesliga-Kader an, kam aber nicht zum Einsatz. Vier Monate später sollte es dann so weit sein. BVB-Cheftrainer Edin Terzic gab dem Talent erstmals eine Chance.

„Er ist jetzt da angekommen, wo jeder Spieler hinmöchte“, hält Fritz fest. Alles andere müsse man jetzt abwarten. „Es ist noch zu früh, um über seinen weiteren Weg zu sprechen, denn die Saison ist noch lang“, sagte der Ex-Profi, dessen SV Werder Bremen bei der Frage nach Justin Njinmahs Zukunft ohnehin nicht das Heft des Handelns in der Hand hält. Nach Informationen der DeichStube hat sich Borussia Dortmund eine Kaufoption für das Talent gesichert. Die fällige Ablösesumme soll sich im siebenstelligen Bereich bewegen. (dco)

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