Werder-Profi freut sich über Tor und auf Nachwuchs

Leonardo Bittencourt: „Ich bin schwanger“

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Mit Baby-Symbolik bejubelte Leonardo Bittencourt sein erstes Tor für den SV Werder Bremen.

Bremen – Eine Überraschung war die Nachricht zwar nicht mehr, aber die Art und Weise, wie sie Leonardo Bittencourt einen Tag nach seinem Baby-Jubel beim 4:1-Sieg im DFB-Pokal gegen den 1. FC Heidenheim bestätigte, machte sie noch ein bisschen schöner.

„Ich bin schwanger“, verkündete der Profi des SV Werder Bremen in einer Medienrunde mit einem breiten Grinsen im Gesicht und fügte dann noch schnell an: „Nein, meine Frau ist schwanger. Wir erwarten unser zweites Kind. Es war eine Widmung für meine Frau, dass sie das jetzt wieder durchmacht.“

Beim fulminanten 4:1 hatte Bittencourt in der elften Minute den Treffer zum 2:0 erzielt und danach einen ganz besonderen Jubel ausgepackt. Der 25-Jährige nuckelte am Daumen und steckte sich den Ball unters Trikot. Da war eigentlich schon klar: Die Bittencourts bekommen ihr zweites Kind. Anfang Mai 2018 war Töchterchen Luana zur Welt gekommen. Im April wird dann der zweite Nachwuchs erwartet. Und wie fand Frau Bittencourt den besonderen Jubel ihres Mannes? „Sie hat gesagt, dass es das erste Mal nach zehn Jahren Beziehung war, dass ich ihr ein Tor gewidmet habe“, berichtete Bittencourt und lachte: „Eigentlich war es ja nicht nur für sie...“

Werder Bremen: Bittencourt kam aus Hoffenheim an die Weser

Der Werder-Profi war an diesem Donnerstagmorgen bestens aufgelegt. Kein Wunder, schließlich hatte er endlich nach seinem Wechsel im Sommer von der TSG 1899 Hoffenheim zum SV Werder Bremen getroffen. In seinen bisherigen sieben Bundesligaspielen war er ohne Tor und Assist geblieben. „Deshalb war ich nicht gekränkt“, meinte der Angreifer zwar, gestand aber zugleich: „Jedes Tor ist eine Befreiung, gerade das erste. Ich hoffe, dass der Knoten jetzt geplatzt ist.“

Gegen Heidenheim konnte er das nicht mehr wirklich beweisen. In der Halbzeit blieb Bittencourt in der Kabine. „Ich hätte gerne weitergespielt. Wir wollten aber kein Risiko eingehen, denn ich habe mich schon ein bisschen müde gefühlt, also habe ich mir das Spiel von der Massagebank angeschaut.“ Und von dort aus sah er, wie sein Team das Ergebnis gut verwaltete und locker in die nächste Runde einzog.

Werder Bremen trifft am Samstag auf den SC Freiburg

Am Samstag im Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Freiburg will er dann wieder auf dem Platz stehen. Er freut sich zwar, dass auch durch die Rückkehr von Yuya Osako wieder mehr Alternativen für die Offensive zur Verfügung stehen, stellt aber auch unmissverständlich klar: „Ich will meinen Stammplatz behalten. Ich habe in den letzten Spielen gezeigt, dass ich da reingehöre.“ (kni)

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Der SV Werder Bremen hat am Samstagabend im heimischen Stadion den FC Heidenheim in der zweiten Runde des DFB-Pokal zerlegt. Und das gab es wohl noch nie bei Werder im Weserstadion: Die Grün-Weißen führten in der zweiten Runde des DFB-Pokals nach gut einer halben Stunde mit 3:0, doch in der Ostkurve war es überraschend still, dann verließen sogar zahlreiche Ultras den Bereich.

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