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Werder-Coach Ole Werner zur WM-Diskussion um Niclas Füllkrug: „Spricht dafür, dass er einen guten Job macht“

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Von: Daniel Cottäus

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Fährt Niclas Füllkrug mit Deutschland zur WM 2022 in Katar? Werder-Bremen-Trainer Ole Werner will sich nicht ins Thema einmischen.
Fährt Niclas Füllkrug mit Deutschland zur WM 2022 in Katar? Werder-Bremen-Trainer Ole Werner will sich nicht ins Thema einmischen. © Imago Images/kolbert-press/Burghard Schreyer

Bremen – Wahrgenommen hat Ole Werner das Thema natürlich. Schließlich hält es sich seit einigen Wochen hartnäckig in der Öffentlichkeit, schwebt quasi als unbeantwortete Dauerfrage über Osterdeich und Weserstadion – nur großartig kommentieren möchte es der Cheftrainer des SV Werder Bremen nicht. Fährt Niclas Füllkrug womöglich mit zur WM nach Katar? Das fragen sich aktuell viele Beobachter und Fans, denn mit fünf Toren an den ersten sieben Spieltagen hat der Stürmer reichlich Eigenwerbung betrieben. „Dass es in der öffentlichen Wahrnehmung diskutiert wird, spricht sicherlich dafür, dass ein Spieler einen guten Job macht und durch Leistungen auffällt“, sagte Werner, hatte zuvor aber bereits deutlich gemacht, dass das Füllkrug-WM-Thema „im Endeffekt nicht mein Thema ist“.

Genervt sei er von der Diskussion rund um eine mögliche Nominierung von Niclas Füllkrug zwar keineswegs – sich aber einzumischen oder gar die Werbetrommel für seinen Spieler zu rühren, kommt für Ole Werner nicht infrage. „Sowohl Niclas als auch ich versuchen tagtäglich, das Beste für Werder Bremen zu geben und uns gut auf die Spiele vorzubereiten“, sagte der 34-Jährige – und betonte: „Über Dinge, die nicht da sind, sprechen wir nicht. Wir sind gut daran beraten, uns auf die Dinge zu konzentrieren, die wir selbst beeinflussen können.“ Aus Sicht des Spielers sei das die eigene Leistung, „und das macht Fülle gerade in einer sehr guten Art und Weise“. Was die WM-Diskussion überhaupt erst aufgebracht hat.

Werder-Bremen-Trainer Ole Werner will nicht in WM-Diskussion um Niclas Füllkrug einsteigen: „Ist nicht mein Thema“

Deutschlands Nationaltrainer Hansi Flick hatte erst kürzlich erklärt, dass er die Maximalanzahl von 26 Profis – das sind drei mehr als üblicherweise erlaubt – für das Turnier in Katar nominieren wird. Das könnte zur Chance für Niclas Füllkrug werden, zumal es in Deutschland nicht gerade ein Überangebot an klassischen Mittelstürmern gibt. Sollte der Angreifer von Werder Bremen in den kommenden Bundesligaspielen weiter treffen, könnte er am Ende tatsächlich ein WM-Ticket bekommen. Nationalstürmer Timo Werner würde es freuen, wie er kürzlich auf Nachfrage verriet: „Warum nicht? Er gibt unserem Spiel eine neue Option.“

Auch diese Aussage dürfte Ole Werner zur Kenntnis genommen haben. Seine eigene Einschätzung der Lage fiel erwartungsgemäß zurückhaltender aus: „Niclas trifft zuverlässig, geht bei uns voran und zeigt gute Leistungen. Alles andere wird an anderer Stelle entschieden“, so der Trainer des SV Werder Bremen. (dco)

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