Ludwig Augustinsson hat am Freitag bei der Pressekonferenz vor dem EM-Spiel der schwedischen Nationalmannschaft seinen Abschied von Werder Bremen angekündigt.
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Ludwig Augustinsson hat am Freitag bei der Pressekonferenz vor dem EM-Spiel der schwedischen Nationalmannschaft seinen Abschied von Werder Bremen angekündigt.

Abschied nach Abstieg

„Höhere Ambitionen als in der 2. Liga zu spielen“: Ludwig Augustinsson kündigt Abschied von Werder an

  • Daniel Cottäus
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Göteborg - Dass er bei Werder Bremen zu den heißesten Verkaufskandidaten des Sommers gehört, ist hinlänglich bekannt. Nun hat sich Linksverteidiger Ludwig Augustinsson erstmals selbst zu seiner sportlichen Zukunft geäußert - und unmissverständlich angekündigt, dass er Werder vor der neuen Saison verlassen wird.

„Ich habe höhere Ambitionen, als in der 2. Liga zu spielen“, sagte Ludwig Augustinsson am Freitagmittag während der Pressekonferenz der schwedischen Nationalmannschaft vor dem Start der Europameisterschaft. Mit seinem Heimatland trifft der 27-Jährige in Gruppe E auf Polen, die Slowakei und Spanien. Dass er nach dem Turnier noch einmal für Werder Bremen aufläuft - ausgeschlossen. „Ich möchte in einer Top-Liga auf hohem Niveau spielen, und ich denke, dass ich das auch noch viele Jahre tun werde“, betonte Augustinsson, der in der abgelaufenen Saison mit Werder aus der Bundesliga abgestiegen war.

Ludwig Augustinsson kündigt Abschied von Werder Bremen an - 2017 wechselte er an die Weser

Auch für Ludwig Augustinsson persönlich war es ein verlorenes Jahr gewesen. Verschiedene Verletzungen warfen ihn immer wieder zurück, sodass er am Ende nur auf 23 Liga-Einsätze kam. Immerhin vier Assists stehen für den Schweden zu Buche. An seine Top-Form kam er allerdings nie heran. Mögliche Wechselziele ließ Augustinsson am Freitag übrigens nicht durchblicken. Momentan liege sein voller Fokus auf der EM. Erst danach will er seine Entscheidung treffen. Der Marktwert des Verteidigers, der im Januar 2017 vom FC Kopenhagen zum SV Werder Bremen gewechselt war, wird aktuell auf zehn Millionen Euro geschätzt. (dco) Lest dazu: Giganten, gefährliche Gegner und ein Zwerg - was Werder Bremen in der 2. Liga erwartet.

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