Aufstieg zu Verbandsliga: JSG kann‘s noch packen nach Remis gegen Eichholz

Noch alle Hoffnungen nach 0:0

JSG-Mannschaftskapitän Jannik Langhoff (vorne) und seine Mannschaftskameraden standen in der Defensive sehr gut und ließen kaum Torchancen der Eichholzer zu.
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JSG-Mannschaftskapitän Jannik Langhoff (vorne) und seine Mannschaftskameraden standen in der Defensive sehr gut und ließen kaum Torchancen der Eichholzer zu.

Fehmarn - Von Normen Noffke. Im ersten Aufstiegsspiel zur Verbandsliga Süd trennten sich die C-Junioren der JSG Fehmarn und der Eichholzer SV mit einem 0:0. Im Endeffekt müssen die Fehmaraner mit diesem torlosen Remis leben. Doch ganz zufrieden dürfte die JSG-Truppe mit diesem Unentschieden nicht sein, denn die Gastgeber haben auf dem Burger Kunstrasenplatz, gerade im zweiten Durchgang, einige gute Einschussgelegenheiten ausgelassen.

Bereits vor dem Anpfiff der Partie wurde klar, dass die Fehmaraner dem körperlichen Vergleich nicht standhalten können. Die Gastmannschaft hatte ein paar ganz schöne Brocken aufgeboten. Besonders Hannes Nawrotzky stach auf Eichholzer Seite durch seine Größe und Athletik hervor.

Und genau dieser Nawrotzky spielte eine der Hauptrollen in der Eichholzer Mannschaft. Nawrotzky agierte bei den Gästen im Sturmzentrum, und es wurde immer wieder versucht, lange Bälle auf ihn zu schlagen, um so zum Torerfolg zu kommen. Doch die Platzherren waren sehr wachsam und versuchten, so gut es ging, Zuspiele auf Nawrotzky zu verhindern. Die JSG-Defensive um Abwehrchef Jannik Langhoff stand sehr sicher und ließ die Gastmannschaft ganz selten zum Torabschluss kommen.

In der ersten Halbzeit hatte der Eichholzer SV einen Lattentreffer zu verzeichnen, der nach einem Eckball (10.) von Kerem Musaoglu aus dem Gewühl heraus erzielt wurde. Die Heimelf spielte oft über die Außenbahnen, doch Flanken von Jan Töpfer und Dominik Stieper wurden nicht zielstrebig genug hereingeschlagen oder der böige Seitenwind stand nicht hilfreich zur Seite.

In der zweiten Halbzeit spielte sich das Geschehen weitestgehend außerhalb der beiden Strafräume ab. Nennenswerte Torchancen gab es hüben wie drüben bis zur 50. Minute keine. Dann hämmerte Maurice Kubik aus 16 Metern die Lederkugel knapp neben den Pfosten. Aufatmen musste man bei den Hausherren in der 52. Minute, als der Eichholzer Kerem Musaoglu den Ball an die Latte des Fehmaraner Tores setzte.

Bei der JSG Fehmarn wurden die letzten Kraftreserven freigesetzt und es war erneut Maurice Kubik, der einen Distanzschuss über das Gästetor jagte. Nachdem in der Schlussminute ein Freistoß von Niklas Haye ebenfalls nicht seinen Weg ins Ziel fand, pfiff Schiedsrichter Peter Gradert (SV Göhl) die äußerst faire Begegnung ab.

Nun muss die Truppe von Willi Weidenstraß und Holm Dittrich erst einmal abwarten, wie die zweite Paarung der Relegationsrunde ausgehen wird. Am 15. Juni (Sonntag) treffen der Eichholzer SV und die SG Glückstadt aufeinander. Die JSG Fehmarn wird sich am Ausgang dieses Spieles ausrechnen können, wie sie die letzte Paarung gestalten muss, um am Ende den Aufstieg in die Verbandsliga realisieren zu können.

Das letzte Aufstiegsrundenspiel dieser Runde findet für die JSG Fehmarn am 21. Juni (Sonnabend) um 18 Uhr bei der SG Glückstadt statt.

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