B-Klasse: SG Insel Fehmarn IV und TSV Gremersdorf II trennen sich 1:1

Ausgleich in der 93. Spielminute

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Mirko Sonnenkalb (l.) und SG IV-Verteidiger Pascal „Calle“ Prüß im Zweikampf. Die SG Insel Fehmarn IV und der TSV Gremersdorf trennten sich 1:1

FEHMARN –ra/lb-  Die SG Insel Fehmarn IV und der TSV Gremersdorf II trennten sich in der B-Klasse leistungsgerecht 1:1 (0:1).

Die Gäste gaben in der ersten Halbzeit den Ton an. Matas Cirba schoss in der fünften Spielminute über den SG IV-Kasten hinweg. Nach einem Eckball der Gäste verhinderte SG IV-Keeper Mirco Brandt mit einer starken Glanztat die TSV II-Führung (10.). Auf der anderen Seite haute Christian Donath in den Boden (25.). Aus Sicht der SG IV-Verantwortlichen blieben den Gastgebern zwei klare Elfmeter verwehrt. Im Strafraum der Hausherren konnte SG-Verteidiger Pascal Prüß ein Solo von Cirba nur noch mit einem Foul stoppen. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Timo Czagunn zum 0:1 (45.). Angesichts der Vielzahl an Torchancen eine schmeichelhafte Führung für die Gäste. Im zweiten Abschnitt spielten die Gastgeber gut nach vorne, ließen jedoch beste Einschussmöglichkeiten liegen. In der Nachspielzeit erhielt die SG IV rund 30 Meter vor dem Tor einen Freistoß. SG IV-Keeper Brandt eilte aus seinem Tor und wollte den Standard schießen. SG-Verteidiger Mario Vetter reagierte blitzschnell. Es folgte ein Pass auf Yannic Slowy, der an der Strafraumkante aus der Drehung die Kugel im langen Eck versenkte.

„Unterm Strich ist das Unentschieden verdient. Bei uns waren einige Spieler angeschlagen“, bilanzierte SG IV-Pressesprecher Yannic Slowy.

SG IV: M. Brandt – M. Vetter, N. Schreiber, Worm, Prüß – G. Hünicke, M. Meyer, Lenz, Mennen – C. Donath, Slowy. Eingew.: Fisha, Sitko, C. Lüthje. Beste Spieler: Mennen, G. Hünicke, M. Vetter. Schiedsrichter: Dannewitz (SpVgg. Putlos), befriedigend. Tore: 0:1 (45./FE) T. Czagunn, 1:1 (93.) Slowy.

Die SG Insel Fehmarn III verlegte auf Wunsch des Gastvereins SV Knudde Giekau das Heimspiel kurzfristig. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Mit 1:3 (0:2) musste sich die SG Insel Fehmarn V C-Klassen-Spitzenreiter SV Göhl geschlagen geben. Da die Fünfte personell arg gebeutelt war, halfen spontan einige SG IV-Spieler aus. Doch von Beginn an übernahm Göhl das Zepter und sorgte für mächtig Dampf in der Offensive. Torwart Jörg Bügge-Mau, der an diesem Abend bester Spieler der Insulaner war, hatte viel zu tun. In der 13. Minute erzielte Jens-Julian Jensen per Kopf das 1:0 für die Hausherren. In der 25. Minute erhöhte er per Foulelfmeter auf 2:0. Vorausgegangen war ein Foulspiel von Andy Bruhn. Willi Saal besaß kurz vor der Pause die große Möglichkeit, auf 2:1 zu verkürzen, doch er scheiterte am guten Göhler Torwart Oliver Pfeifer (40.). Nach dem Seitenwechsel wurde die SG kalt erwischt: Jonas Pikelj sorgte für das vorentscheidende 3:0 (55.). In der 70. Minute machte Jens-Julian Jensen mit einer großen Fairplay-Geste auf sich aufmerksam: Nachdem der Schiedsrichter auf Foulelfmeter entschieden hatte, machte Jensen den Unparteiischen darauf aufmerksam, dass kein Foulspiel vorgelegen hätte. In der Schlussphase betrieb Andy Bruhn mit einem verwandelten Elfmeter zum 3:1 noch etwas Ergebniskosmetik (88.).

Der SV Großenbrode II holte mit einem 2:2 (1:1) einen Punkt beim Tabellenzweiten Harmsdorfer SV. Die Gäste legten durch Peter Schmidt einen Blitzstart hin (3.). Felix Schwartz und Michael Press verpassten es, auf 3:0 zu erhöhen. Mit einem umstrittenen Foulelfmeter, über den sich SVG-Aushilfscoach Ronny Perkuhn tierisch aufregte, glich René Patelschick aus (35.) Patrick Paulsen kam einen Schritt zu spät, der Ball war schon im Aus, sodass nicht mehr Foul hätte gepfiffen werden dürfen. Nach der Pause sorgte erneut Peter Schmidt mit dem 2:1 für ein frühes Tor (52.). Mit einem überragenden Treffer sorgte Patelschick für den erneuten Ausgleich (77.). In der Nachspielzeit vergab Felix Schwartz nach Pass von Peter Schmidt noch die beste Gelegenheit auf den Siegtreffer (95.). Überschattet wurde die Partie von der schweren Verletzung von SVG II-Keeper Sven Kardel (Schienbein angebrochen). Für Kardel ging Philipp Neuenfeldt zwischen die Pfosten. „Der Punkt ist hochverdient. Nur leider waren wir vorne zu blind. Das Spiel hätten wir gewinnen müssen“, kritisierte Perkuhn die mangelnde Chancenverwertung bei den Gästen.

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