SVF-Leichtathletin Daniela Thiele über ihr Laufjahr 2018

„Berlin war das Highlight“

+
Daniela Thiele beim Lübecker Duo-Marathon.

FEHMARN -lb- Die FT-Sportredaktion erhielt von Daniela Thiele einen persönlichen Rückblick über das Laufjahr 2018. Die Läuferin, die für den SV Fehmarn und den Hahner-twins Running Club startet, konnte mehrere persönliche Bestzeiten und Erfolge erzielen.

„Mein größter Erfolg war allerdings das Finishen des Berlin-Marathons, der neben New York, Boston, Chicago, London und Tokio zu einem der sechs Major Marathons auf der Welt zählt“, freute sich Daniela Thiele in einer E-Mail an die Heimatzeitung. Auch gedanklich ist die SVF-Leicht­ath­le­tin bereits im September 2019, wo sie wieder den Berlin-Marathon laufen wird.

Das zurückliegende Laufjahr hat mit dem Kreismeistertitel über 5000 Meter Bahn im Mai für die Heiligenhafenerin begonnen. Danach debütierte Daniela Thiele beim Halbmarathon im Juni im Rahmen des Fehmarn-Marathons. „Ich hatte Probleme und war kurz vorm Aufgeben auf den ersten fünf Kilometern“, blickte die Läuferin zurück. Am Ende im Ziel stand über 21 Kilometer mit 1:53:53 std. eine neue persönliche Bestzeit.

Im Juli stand das Heimspiel beim Mitternachtslauf in Heiligenhafen an. Dort startet die SVF-Läuferin fast jedes Jahr seit 2007. „2018 gab es erstmalig den Binnensee-Lauf über sechs Kilometer, zwei Stunden vor dem Hauptlauf. Ich bin spontan als Warm-Up für den Hauptlauf mitgelaufen“, so Daniela Thiele weiter. Auf der Strecke habe sie der Ehrgeiz gepackt, sodass in einer Zeit von 28 Minuten und sieben Sekunden der dritte Platz bei den Frauen heraussprang. Im Anschluss lief Daniela Thiele noch den Hauptlauf über zehn Kilometer.

Beim Fehmarn-Lauf im September gab es das nächste Debüt auf der Insel. Über zehn Kilometer landete Daniela Thiele bei den Frauen auf dem zweiten Platz. Eine Woche später ging es nach Hamburg. Dort verbesserte Daniela Thiele ihre persönliche Bestzeit über zehn Kilometer auf 48 Minuten und 52 Sekunden.

Nun kam mit dem Berlin-Marathon das Saisonhighlight. „Den 16. September 2018 werde ich so schnell nicht vergessen. Es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl bereits während des Laufens, und ab Kilometer 35, wo andere nur noch auf das Ziel hoffen, bekam ich das Grinsen, welches ich auch noch Tage danach hatte, nicht mehr aus dem Gesicht. Marathonlaufen beflügelt einfach, gerade wenn so viele Leute aus den verschiedensten Ländern mit dir zur gleichen Zeit auf 42 Kilometern unterwegs sind und so viele Zuschauer an der Strecke stehen und jeden einzelnen Läufer anfeuern. 42,195 Kilometer kommen einem dann zwar immer noch lang vor, aber nicht mehr so extrem lang. Meine Renneinteilung war plötzlich sogar so gut, dass ich im Ziel zuerst gar nicht stehen geblieben bin. Die Glücksgefühle – und das Adrenalin – über das Finishen des Marathons in einer besseren Zeit als jemals vorher gedacht (ohne Training) überwogen einfach total“, beschrieb Daniela Thiele ihre Gefühle beim Marathon quer durch Berlin. Die Zeit stoppte bei 4:12:31 std. und bescherte der Finisherin damit Platz 20032 von 40651. Beim Duo-Marathon in Lübeck lief Daniela Thiele zusammen mit einem Freund. Über 21 Kilometer verbesserte die 26-Jährige ihre persönliche Bestzeit auf 1:51:59 std. Ende Oktober gab es noch einen dritten Platz beim Halloween-Run in Berlin. Für den Berlin-Marathon 2019 will Daniela Thiele trainieren: „Als Wunschzeit habe ich mir 3:30:00 std. vorgenommen. Dazu brauche ich etwas Glück, Fleiß und harte Arbeit.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Regeln fürs Kommentieren: Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.