RSV gewinnt Testkick gegen den SV Brunn knapp mit 3:2

Carsten Micheel neuer Kapitän beim RSV Landkirchen

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Felix Severin (r.) auf dem Weg zu seinem zweiten Treffer. SV-Kapitän Sascha Luz kommt zu spät. Der RSV siegte am Ende knapp mit 3:2.

LANDKIRCHEN - Von Lars Braesch Beim RSV Landkirchen soll Carsten Micheel die Mannschaft als Kapitän in der kommenden Spielzeit führen. RSV-Coach Siggi Mattheus bestimmte den 23-jährigen Sechser zum neuen Spielführer. Seine beiden Stellvertreter sind Torwart Julian Ahrens und Sven Schulz.

Micheel fehlte verletzungsbedingt beim Testkick gegen den SV Brunn, den die Gastgeber mit 3:2 (1:1) gegen die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern für sich entscheiden konnten.

Mit einem satten Schuss erzielte Fynn Severin das 1:0 in der 3. Spielminute. Beim SV stand kein etatmäßiger Keeper zur Verfügung, sodass Betreuer Hannes Schmiot zwischen die Pfosten musste. Die RSV-Viererkette, dort war Dennis Köll in die Innenverteidigung gerückt, war oftmals leichtfertig und zu unorganisiert. So konnte Tom Müller nach einem schweren Stellungsfehler den Ausgleich markieren (18.). Auch nach der Pause erwischte Brunn den besseren Start. Max Dörnbrack schaltete die Viererkette, die oft nicht auf einer Höhe war, erneut aus (50.). Postwendend gab der RSV die Antwort. Peter Minch flankte auf den zweiten Pfosten, wo der eingewechselte Felix Severin den Ball in die Maschen zum 2:2 beförderte (51,). Nach einem langen Ball wurde Felix Severin zum Matchwinner. Sein Gegenspieler, SV-Kapitän Sascha Luz konnte den Schuss in die lange Ecke nicht mehr verhindern (63.). „Mit dem Spiel meiner Truppe bin ich zufrieden, wir sind als Teambildung-Maßnahme jedes Jahr auf Fehmarn, der sportliche Wert ist nicht so hoch“, meinte SV-Coach Christian Voss. „Es war sehr viel Laufbereitschaft da, meine Mannschaft war sehr viel unterwegs, dass dann der ein oder andere Fehler im Spielaufbau passiert ist normal“, resümierte RSV-Trainer Siggi Mattheus.

SVF verschießt zwei Elfmeter gegen Malente

Der SV Fehmarn unterlag an der Marineunteroffiziersschule in Plön gegen den TSV Malente mit 0:3 (0:1). Dabei verschossen die Burger zwei Elfmeter. Zunächst vergab Lutz Konrad in der 73. Spielminute einen Handelfmeter. Sieben Minuten später verschoss Fabian Plöger einen Foulelfmeter (80.). Per Freistoß brachte Thore Meyer den TSV in Führung (25.). Wie es vom Elfmeterpunkt gehen kann, zeigte der Bruder des letztjährigen Malenter Toptorjäger Sebastian Lesch, Christian Lesch. Er verwandelte sicher zum 0:2 (51.). Den Endstand markierte Niklas Rau zum 0:3 (71.). Die beste Einschussmöglichkeit für den SVF: Nach einer Flanke von Patrick Schuwirt köpfte Henrik Möller den Malenter Torwart freistehen an (56.). „Das Ergebnis spiegelt nicht die Leistung wider, die war absolut in Ordnung. Hätten wir unsere Torchancen besser genutzt wäre eine Unentschieden möglich gewesen“, erklärte SVF-Coach Karsten Jark nach dem Testkick.

SVG siegt mit 4:2 in Göhl

Der SV Großenbrode kam am Sonntag in einem weiteren Vorbereitungsspiel zu einem 4:2 (1:0)-Erfolg beim SV Göhl. In der ersten Halbzeit begnügten sich die Grün-Weißen mit dem Treffer von Schafi Azizi zum 1:0-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel fing sich der SVG prompt den Ausgleichtreffer ein, ein schneller Doppelschlag von Nderim Veselaj und Schafi Azizi bescherte der Elf vom Sund die 3:1-Führung. Nachdem die Gastgeber auf 3:2 verkürzen konnten, besorgte Nderim Veselaj mit seinem zweiten Treffer den 4:2-Endstand. „Vorne haben wir leichtfertig eine Menge an Torchancen vergeben, hinten haben wir einige Fehler gemacht, die es vor dem Pokalspiel in Heiligenhafen abzustellen gilt“, stellte Coach „Mecki“ Antunes fest. Am Dienstag findet in Großenbrode der nächste Testkick statt. Um 19.30 Uhr wird die Partie gegen den Kreisligisten SV Hansühn angepfiffen.

Der SV Großenbrode II gewann sein erstes Testspiel gegen den TuS Lübbow mit 4:2 (1:0). Dabei erzielten Eike Doyen, Eric Reise, Fawad Azizi und Michael Klaus die Tore für die Großenbroder Reserve, die sich nach einer 2:0-Führung zwischen der 50. und 60. Spielminute eine kleine Schwächephase erlaubten und zwei Gegentreffer kassieren. In der Schlussphase stellte der SVG II die Weichen auf Sieg.

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