A-Klasse: Tabellenletzter SV Großenbrode geht beim Vorletzten Wiker SV II mit 3:9 unter

Debakel im Kellerduell

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Der SV Großenbrode mit Matthias Jährig am Boden: Im Kellerduell beim Tabellenvorletzten Wiker SV II kassierte das Schlusslicht der A-Klasse eine herbe 3:9-Klatsche.

Kiel – Der SV Großenbrode ging am Sonntag im Kellerduell als Schlusslicht beim Tabellenvorletzten Wiker SV II mit 3:9 (2:5) unter.

SVG-Coach Sören Müller-Gerken war nach dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Alexander Nicolas Block mächtig bedient. Nach dem Anruf der FT-Sportredaktion äußerte sich Müller-Gerken via WhatsApp: „Nach diesem Spiel stehen wir zu recht am Ende der Tabelle.“ Auch ein Telefonat lehnte Müller-Gerken ab. Mit dem Verweis, er hätte nichts weiter zu sagen.

In der fünften Spielminute ließen die Gastgeber einen Freistoß auf den zweiten Pfosten segeln, wo Nils Beyer zum 0:1 aus Sicht der Müller-Gerken-Elf einnetzte. Postwendend erzielte Justin Scheel den Ausgleich (6.). Nach einem Schuss aus der zweiten Reihe staubte Beyer zum 1:2 ab (16.). Zuvor hatten beide Mannschaften im Kellerduell gute Möglichkeiten, jedoch waren die Abschlüsse zu ungenau. Mit der Führung im Rücken wurden die Gastgeber sicherer. Fast jeder Torschuss des WSV II schlug im SVG-Tor ein. Mit einem Traumtor aus 20 Metern erhöhte Felix Böttcher auf 1:3. Ein Freistoß seitens der Hausherren segelte aus 26 Metern über das Gästetor hinweg (26.). Nach einer Flanke von Tobias Kopsicker von der rechten Seite schoss Rene Heider das 1:4 (31.). Böttcher überwand SVG-Keeper René Deutsch mit einem Lupfer zum 1:5 (43.). Mit dem Halbzeitpfiff verkürzte Eike Jappe nach einem Freistoß auf 2:5 (45.)

In der zweiten Halbzeit konnte der WSV II einen Freistoß der Gäste klären (48.). Ein weiterer SVG-Frei-stoß war leichte Beute für WSV-Torhüter Christian Messow (55.). Mit drei Mann konterten die Gastgeber, jedoch wurde SVG-Keeper Deutsch durch Heider angeschossen. Nach einem weiteren Konter erzielte der eingewechselte Daniel Sahre einen Doppelpack zum 2:7 (58., 62.). Mit dem siebten Tor hatten die Gastgeber ihre Torausbeute in dieser Saison verdoppelt. Zuvor hatte der WSV II in sieben Spielen zwölf Mal in den gegnerischen Kasten getroffen. Heider erhöhte mit einem Doppelpack auf 2:9 (79., 81.). In der Schlussminute wurde Lukas Weilandt im WSV II-Strafraum gefoult. Den fälligen Foulelf- meter verwandelte Peter Thomm zum 3:9 (90.).

„Die Einstellung stimmte nicht“

Später ließ der SVG-Coach der FT-Sportredaktion ebenfalls über WhatsApp eine Sprachnachricht zukommen: „Die Einstellung stimmte nicht. Natürlich passte auch das Spielglück nicht dazu. Am Anfang war jeder Schuss von Wik ein Treffer. Wik hat sich das erarbeitet und war viel griffiger. Haben das Spiel, Letzter gegen den Tabellenvorletzten, angenommen. Die wussten, worum es geht, wir nicht. Und deshalb hat sich Wik auch die neun Tore verdient. Bei uns kam das nötige Spielpech dazu, was jedoch keine Ausrede für diese Leistung sein soll.“

Am kommenden Sonntag gastiert der Tabellendritte SpVgg. Putlos beim Tabellenletzten in Großenbrode. Die Spielvereinigung siegte am Sonntag zu Hause gegen den Tabellenzweiten SG Sarau/Bosau II mit 4:2.

SVG: R. Deutsch – J. Brandt, Thomm, Monroy – B. Köhler, J. Markmann, Deiterding, Jährig, M. Petersen – Jappe, Scheel. Eingew.: Weilandt, N. Maas, E. Reise, T. Schreiber. Beste Spieler: keiner. Schiedsrichter: Bock (KFV Kiel), gut. Tore: 1:0 (5.) Beyer, 1:1 (6.) Scheel, 2:1 (16.) Beyer, 3:1 (24.) Böttcher, 4:1 (31.) Heider, 5:1 (43.) Böttcher, 5:2 (45.) Jappe, 6:2, 7:2 (58., 62.) Sahre. 8:2, 9:2 (79, 81.) Heider, 9:3 (90./FE) Tho- mm.

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