A-Klasse: Elf von Trainer Sören Müller-Gerken verliert 1:7 beim TSV Selent

SVG mit deutlicher Niederlage

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Antonio Durante (l.) und der SV Großenbrode mussten beim TSV Selent mit 1:7 eine herbe Klatsche hinnehmen.

Selent –nn– Eine deutliche Niederlage musste der SV Großenbrode am Freitagabend beim Spitzenreiter TSV Se- lent hinnehmen, die Truppe von Coach Sören Müller-Gerken kam mit 1:7 (1:4) unter die Räder.

Der Beginn der Partie verlief für die Elf vom Sund denkbar ungünstig, man lag bereits nach zehn Minuten mit 0:2 zurück. Nach einem Freistoß, der am Pfosten landete, schaffte es die SVG-Defensive nicht, trotz zahlreicher Versuche, den Ball aus der Gefahrenzone zu klären, die Lederkugel wurde dann von Björn Rose zum 1:0 für die Platzherren ins Netz gesetzt (7.). Die Gastgeber ließen nach einem gut durchgeführten Angriff schnell das 2:0 durch Maks-Jostin Heiser folgen (10.). Dem setzten die Grün-Weißen durch einen verwandelten Foul- elfmeter von Peter Thomm (17.) das 2:1 entgegen. Nach diesem Anschlusstreffer hatte der SVG für knappe 15 Minuten seine besten Szenen in dieser Begegnung. „Wir haben in diesem Zeitraum gezeigt, dass wir mithalten können, wir haben uns mit dem Gegner auf Augenhöhe befunden“, sagte Müller-Gerken. Der SVG erspielte sich in diesem Zeitraum einige Einschussgelegenheiten, die aber laut Müller-Gerken nicht der Rede wert waren. Die Platzherren brachten den SVG das eine oder andere Mal in Verlegenheit, da sie es immer wieder schafften, die Viererkette der Grün-Weißen auszuhebeln und ihre schnellen Außenstürmer dadurch in Szene zu setzen. Bis zum Seitenwechsel legten die Hausherren noch zwei Tore zum 4:1-Pausenstand nach. Auch im zweiten Durchgang blieb der TSV Selent spielbestimmend und überwand die SVG-Abwehr noch dreimal, um das Ergebnis bis zum Abpfiff auf 7:1 hochzuschrauben. „Sie haben uns erneut über die Schnittstelle in der Viererkette mehrfach in Verlegenheit gebracht“, konstatierte Müller-Gerken. Als besten Spieler seiner Elf benannte der Trainer Keeper Sven Kardel, der trotz der sieben Gegentore weitere Selenter Treffer mit tollkühnen Rettungstaten verhinderte.

„Und das nach seiner langen Verletzungspause“, ergänzte Müller-Gerken. „Die Niederlage geht auch in dieser Höhe absolut in Ordnung, da wir es selten geschafft haben, in dieses Spiel hereinzukommen. Wir haben gegen eine Elf verloren, die den besten Fußball in der A-Klasse spielt und wir haben es nicht geschafft, uns in diese Partie hineinzukämpfen, da wir den Kampf nie angenommen haben. Wir müssen nun für die letzten beiden ausstehenden Spiele gegen Wentorf und die SG Baltic mitnehmen, dass wir endlich wieder die Mentalität an den Tag legen, die uns in der letzten Saison ausgezeichnet hat. Wir möchten wieder als Mannschaft auftreten, die Köpfe nicht hängen lassen, sondern einfach Fußball spielen“, so der Coach abschließend.

SVG: Kardel – Durante, Thomm, Maas, Fiedler – E. Reise, Deiterding, Weilandt, Jappe – Severin, C. Schmidt. Eingew.: Müntz. Bester Spieler: Kardel. Schiedsrichter: Forberger (SG Germania Ascheberg), hatte die Begegnung gut im Griff. Tore: 1:0 (7.) Rose, 2:0 (10.) Heiser, 2:1 (17./FE) Thomm, 3:1 (33.) Großnick, 4:1 (42.) Faber, 5:1 (53.) Weiler, 6:1 (72.) Faber, 7:1 (84.) Rose.

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