1:4 – SVF bricht nach Garbeker Ausgleich ein – Schlechtester Start seit 1983

„Ein mentales Problem“

Auch in neuen weißen Trikots gab es für den SVF – hier Daniel Ackermann – eine Schlappe.

Von Marcus Christoph BURG • Der SV Fehmarn setzt seine Negativserie fort: Durch das 1:4 (1:3) auf eigenem Platz gegen den TuS Garbek bleiben die Burger auch im achten Bezirksliga-Saisonspiel ohne Erfolgserlebnis. Mit nur drei Punkten auf der Habenseite ist es nun der schlechteste Start, den der Insel-Verein seit 1983 hinlegte.

„Nach dem 1:1 hat die Mannschaft den Kopf in den Sand gesteckt. Das war ein mentales Problem“, analysierte SVF-Coach Jens-Uwe Schaumann. Denn die Insulaner begannen gut. In den ersten 20 Minuten hatten sie ihren Gegner im Griff. Verdient von daher der Führungstreffer von Mathias Anders (17.).

Doc die Freude währte nicht lange. Der Ausgleich, der den Bruch im SVF-Spiel bewirkte, kam in Folge eines Elfers zustande (24.). Alex Huber hatte den quirligen Jan Steinberg gefoult. Den Strafstoß von Marco Mantau konnte SVF-Keeper Florian Koehn zwar parieren. Doch beim Nachschuss von Sascha Schramm, der schneller schaltete als die Burger Feldspieler, war er machtlos.

Nun dominierten die Gäste, die innerhalb von elf Minuten die Partie vorentschieden. Erst verlängerte Holger Knust einen Freistoß von Steinberg (29.). Dann legte Schramm das 1:3 nach (35.). Ihm war der Ball vor die Füße gefallen, nachdem SVF-Verteidiger Niko Hinz bei einem Abwehrversuch Torwart Koehn angeschossen hatte.

Nach der Pause versuchte der SVF noch einmal, die Initiative zu ergreifen. Doch mehr als ein Kopfstoß von Fabian Unger, den TuS-Torwart Alexander Neben mit tollem Reflex parierte (54.), war nicht drin. Stattdessen räumte Sebastian Haack mit einem Kopfballtor letzte Zweifel am Garbeker Sieg aus (62.). In der Schlussphase hatte Garbek noch Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen. Koehn und Michael Koppensteiner, der auf der Linie klärte, verhinderten noch Schlimmeres.

SVF: Koehn – Huber (62. Müller), Hinz, Koppensteiner, Ackermann – F. Eckhardt, S. Eckhardt (79. Schuwirt), Treimer, Anders – Unger – Görl. Beste Spieler: Unger, Treimer, Koppensteiner. Schiri: Böck (Rethwisch), mäßig. Tore: 1:0 (17.) Anders, 1:1 (24./FE) Schramm, 1:2 (29.) Knust, 1:3 (35.) Schramm, 1:4 (62.) Haack.

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