Fehmarn - Reiter nach Sturz gestorben

Reiter nach Sturz gestorben

Luhmühlen - Nach einem Sturz im Gelände in Luhmühlen ist Vielseitigkeitsreiter Benjamin Winter gestorben. Er erlag seinen Kopfverletzungen. Schon zuvor hatte es am Sonnabend zahlreiche Stürze gegeben. Winter war auf der 6500 Meter langen Geländestrecke der Vier-Sterne-Prüfung an Hindernis 20 gestürzt. Beim Aufprall auf den Boden schien der Reiter unter sein Pferd „Ispo“ gekommen zu sein. Während der zehn Jahre alte Wallach ohne größere Blessuren wieder aufstand, blieb Winter schwer verletzt liegen. Er wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, doch konnte ihm nicht mehr geholfen werden. Mit dem erfahrenen 16 Jahre alten Wallach „Wild Thing“ hatte Winter den Geländeritt kurz zuvor noch ohne Fehler absolviert.

Die Geländeprüfung war von etlichen Zwischenfällen überschattet. Die Britin Georgie Spence zog sich beim Sturz mit ihrem Pferd „Limbo“ einen Schlüsselbeinbruch zu. Das Pferd „Liberal“ des Briten Tom Crisp starb nach einem Aortaab-riss. Der 15 Jahre alte Wallach war auf der Strecke plötzlich zusammengebrochen. Zuvor hatten „Crisp“ und „Liberal“ noch ohne Probleme einen Sprung bewältigt.

Der Fehmaraner Kai Rüder musste mit „Gryffindor“ in der Geländeprüfung aufgeben. Nach der Dressur lag das Paar auf Platz 40. dpa/lb

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