1:0-Heimerfolg gegen Abstiegskandidat TSV Ratekau – SVF-Kapitän Kevin Grapengeter trifft

SVF feiert schmeichelhaften Sieg

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SVF-Kapitän Kevin Grapengeter (l.) im Kopfballduell mit seinem Gegenspieler. Der SV Fehmarn mühte sich zu einem schmeichelhaften 1:0-Sieg gegen den TSV Ratekau.

FEHMARN - Von Lars Braesch In einer schwachen Partie mühte sich der SV Fehmarn in der Kreisliga gegen den Abstiegskandidaten TSV Ratekau zu einem 1:0 (1:0)-Heimerfolg. Durch den Sieg gab es kaum Veränderungen im Mittelfeld der Tabelle. Der SVF rangiert weiterhin auf Platz zehn.

In der achten Spielminute erzielte Kevin Grapengeter das Siegtor. Der SVF-Kapitän rief zweimal „Leo“ (seine Mitspieler überließen ihm das Leder) und zog von der Strafraumgrenze ab. Der Ball schlug im Kasten von TSV-Keeper Pascal Biastoch ein. Danach ruhte sich der SVF auf der Führung aus. Beste Einschussmöglichkeiten wurden ausgelassen. Der nächste Gegner der Burger, der Oldenburger SV II, feierte derweil ein gewaltiges Schützenfest beim FC Scharbeutz. Mit 17:0 (7:0) schoss der stark verstärkte OSV II den FC von der eigenen Anlage in Gleschendorf. Dabei waren die Fehmaraner in den Reihen der Oldenburger Reserve glänzend aufgelegt: Daniel Junge (6), Freddy Kaps (4) und Jan-Hendrick Seefeld (2) waren erfolgreich. Der SVF wird am nächsten Sonntag ganz genau auf die Oldenburger Aufstellung schauen. Im zweiten Abschnitt köpfte Grapengeter knapp am TSV-Tor vorbei (63.). Auch ein Konter von Kastriot Veselaj, der in die Mitte auf den mitgelaufenen Andreas Lüthje passen wollte, konnte noch von einem TSV-Abwehrspieler vereitelt werden (65.). Auf der anderen Seite hatte der SVF Glück bei einem Angriff über die rechte Seite. Steffen Schuwirt hatte den Ball im Zweikampf verloren. Die Flanke von Bennet Robeck segelte auf den zweiten Pfosten. Aus kurzer Distanz traf Tim Freyher die Unterkante der Latte. Der SVF klärte auf der Torlinie (78.). „Wir haben unglücklich verloren. Fehmarn hatte mehr Ballbesitz, jedoch wenig daraus gemacht. Bei den gegnerischen Torchancen hatten wir Glück, dass der SVF nicht erhöht hat. Pech hatten wir mit unserem Lattentreffer“, resümierte TSV-Betreuer Jan Poprawa. „Bei uns fehlt die nötige Einstellung. Die erste Halbzeit war recht passabel, wobei wir nach vorne nur ein Tor schießen und wieder glücklich sind. Die zweite Halbzeit war eine Katastrophe. Wir haben einen glücklichen Sieg gegen eine Ratekauer Mannschaft, die gefightet und gekämpft hat, gefeiert.“, so SVF-Coach André Hack.

SVF: F. Koehn – Delfskamp Rauert, Löcke, A. Lüthje – Micheel, Grapengeter, Plöger (46. Götz-Smilgies), Unger (85. Kohrt) – K. Veselaj, Slowy (46. S. Schuwirt). Beste Spieler: F. Koehn. Schiedsrichter: Hertel (FC Riepsdorf), gut. Tor: 1:0 (8.) Grapengeter.

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