Platz zwei in Liepe: Mit „Drecoll“ für die deutschen Meisterschaften qualifiziert

Finja Bliesemann löst Ticket

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Mit dem guten Ergebnis qualifizierte sich Finja Bliesemann mit „Drecoll“ für die deutschen Meisterschaften in der Vielseitigkeit.

Fehmarn - FEHMARN · Die Vielseitigkeitsreiterin Finja Bliesemann hat die notwendige Platzierung auf CIC**-Niveau am Wochenende in Liepe bei Berlin geschafft. Damit hat sie das Ticket für die deutschen Meisterschaften in der Vielseitigkeit gelöst.

In zwei Wochen geht sie in der Altersklasse der Jungen Reiter in Bad Harzburg an den Start. Bei ihrem dritten Start auf CIC**-Niveau mit ihrem erst achtjährigen „Drecoll“ gelang ihr mit 50,3 Minuspunkten eine gute Dressur. Das war dem Paar zuvor noch nie gelungen. Sowohl das Gelände als auch das abschließende Springen bewältigte Finja Bliesemann fehlerfrei. Am Ende landete sie mit ihrem Dressurergebnis auf Platz zwei und feierte den bisher größten Erfolg ihrer reiterlichen Karriere. Vielleicht kann sie ihren achten Rang bei den deutschen Meisterschaften im Vorjahr noch toppen.

In Hornsmühlen fand ein Geländeturnier auf A-Niveau statt. Celina Witt und „Enjoy One“ konnten in ihrer Abteilung den Stil-Geländeritt Klasse A auf Platz fünf beenden. In der zweiten Abteilung siegte Inga Marie Höper auf „Leroy“ mit einer Traumnote von 9,0. Auf Rang zwei und drei ritt Nicola Kristin Haller ihre Pferde „Colina“ und „Picard MB“. Platz sechs gab es dann nochmal für Inga Marie Höper und „Little Charming“. Die Vielseitigkeitswertung Klasse L musste aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse abgesagt werden.

Eine Woche zuvor platzierte sich Tabea Johanna Henze in Münster in einer Vielseitigkeitsprüfung Klasse L auf Rang vier. Dabei steuerte sie ihren „Payman“ in der Dressur auf Platz drei, kassierte im Springen einen Fehler und holte sich im Gelände noch eine grüne Schleife.

In Wallnau veranstaltete der Fehmarnsche Ringreiterverein (FRRV) in Zusammenarbeit mit dem Ponyhof Wallnau am Sonnabend den zweiten Reitertag. Die Nachwuchsreiter trotzten dem schlechten Wetter. 45 Pferde und Ponys mit rund 200 Nennungen gingen in zehn Prüfungen an den Start.

Mit Unterstützung der Prüferin Edith Schless-Störtenbecker, die in Kommentaren zu den einzelnen Ritte den jungen Reiterinnen und Reitern noch einige Tipps für ihre weitere reiterliche Entwicklung mit auf den Weg gab, wurden Prüfungen vom Springreiter- und Dressurreiter-Wettbewerb bis hin zu einem Fun-Trail durchgeführt.

In allen Prüfungen gab es Schleifen und Ehrenpreise, die durch viele Sponsoren bereitgestellt wurden. Im Fun Trail wurde der Wanderpokal der Satzwerkstatt Manfred Schramm weitergereicht, den es im nächsten Jahr zu verteidigen gilt.

Die Ergebnisse werden nachgereicht. · hk/me

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