Verbandsliga Ost: SG Insel Fehmarn verspielt 2:0-Führung bei RS Kiel und verliert am Ende mit 2:3

Gegentore in der 80., 88. und 93.

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Maurice Molles (l.) lieferte im Mittelfeld der SG Insel Fehmarn im Spiel bei Rot-Schwarz Kiel eine starke Vorstellung ab. Christian Wittstock hatte oft das Nachsehen.

KIEL -lb- Eine bittere 2:3 (0:0)-Niederlage kassierte die SG Insel Fehmarn in der Verbandsliga Ost am Sonnabend bei Rot-Schwarz Kiel. Bitter war die Niederlage, weil sich die SG mit einer 2:0-Führung auf der vermeintlichen Siegerstraße befand. Die Gastgeber drehten in der Schlussphase die Partie und schossen in der Nachspielzeit den Siegtreffer.

Alle Tore fielen im zweiten Durchgang. Eine Flanke von Kastriot Veselaj verwertete Finn Navers in der 53. Spielminute zum 1:0 für die SG. Sieben Minuten später reagierte Navers nach einem langen Abschlag von SG-Keeper Florian Nietmann blitzschnell. Navers schnappte sich in der Sturmspitze die Kugel. Mit einem genialen Heber überwand Navers den herauslaufenden RS-Torwart Bent Kalbhenn zum 2:0 (60.).

Nun ging den Gästen, die mit dem letzten Aufgebot in die Landeshauptstadt gereist waren, offenbar die Puste aus. Justin Scheel und Timo Möller standen als Ersatzspieler zur Verfügung. Rot-Schwarz drückte auf den Anschlusstreffer. Dieser fiel nach einer Flanke von der rechten Seite durch Tobias Nehren. „Da standen wir nicht eng genug am Mann“, kommentierte SG-Coach Jens Uwe Schaumann den ersten Gegentreffer. Die Gastgeber warfen der SG massives Zeitspiel vor, was Schaumann allerdings nicht nachvollziehen konnte. Nach einem Angriff über die linke Seite schoss Steffen Sitte das 2:2 (89.). Nun ließ Schiedsrichter Vincent Freitag etwas nachspielen und Sitte schoss mit der letzten Aktion den Siegtreffer für die Hausherren.

„Es war ein sehr gutes Spiel. Meine Mannschaft hat alles gegeben und sehr diszipliniert gespielt“, resümierte Schaumann. Das Spiel habe dem SG-Coach gezeigt, dass seine Mannschaft grundsätzlich mit jedem Gegner mithalten könne. „Wäre meine Mannschaft einen Tick trainierter gewesen, wäre womöglich etwas für uns drin gewesen“, so Schaumann weiter.

SG: Nietmann – Struck, K. Micheel, C. Götz-Smilgies, K. Delfskamp – Plöger, Kock, Mau. Molles (77. J. Scheel) K. Veselaj, – F. Navers, H. Möller Beste Spieler: geschl. Mannschaftsleistung. Schiedsrichter: Freitag (SSC Phönix Kisdorf), in Ordnung. Tore: 0:1, 0:2 (53; 60.) F. Navers, 1:2 (80.) Nehren, 2:2, 3:2 (89.; 93.) Sitte.

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