Weibliche B-Jugend 9:8 gegen Boizenburg – Männer gegen Spitzenreiter chancenlos

„Geiz ist geil“ – auch neun Tore können zum Sieg reichen

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Die weibliche B-Jugend des SV Fehmarn ist gut ins neue Jahr gekommen. Vor einer Woche gab‘s ein 12:11 gegen die HSG Kalkberg, jetzt ein 9:8 gegen den Boizenburger HV.

FEHMARN - hö - Auch wer mit Toren geizt, kann zu zwei Punkten kommen. Das gilt für die weibliche B-Jugend des SV Fehmarn, die durch eine ganz starke Abwehrarbeit überzeugte und den Boizenburger HV knapp mit 9:8 (3:3) bezwang. Wie hieß noch der allseits bekannte Werbeslogan? „Geiz ist geil“.

„Das Halbzeitergebnis erinnerte eher an ein Fußballergebnis“, meinte dann auch Olli Othengrafen. Wichtig aus seiner Sicht war die Maßnahme, die gefährlichste Angreiferin der Gäste durch Melissa Grossen kurznehmen zu lassen. Die Folge: Sie blieb ohne Torerfolg und stand zum Schluss entnervt am Kreis.

Nach der Pause lief es bei den Gastgeberinnen dann auch im Angriff besser. So konnte sich Merit Brandt über Außen und im Gegenstoß einige Male gut durchsetzen. Fenja Smilgies erzielte mit verdeckten Würfen aus dem Rückraum auch zwei Treffer.

SVF: Lea Wyssusek (9 Paraden); Merit Brandt (4), Fenja Smilgies (2), Melissa Grossen (2), Lina Möller (1), Pia Herkommer, Selina Poburski, Yasmin Grossen, Nina Dübe.

In Aktion waren am Wochenende auch die Minimix des SVF. Der jüngste Nachwuchs konnte eins seiner zwei Spiele gewinnen. Zunächst startete man mit einem 5:13 (4:5) gegen die HSG Holsteinische Schweiz I. In der ersten Hälfte konnte das Team noch gut mithalten. Garant hierfür waren vier Treffer von Rasmus Brandt. In der zweiten Hälfte drehte die HSG auf und nutzte die Abwehrschwäche der Minis.

Im zweiten Spiel gegen den MTV Ahrensbök I kehrte das Lächeln aber schnell wieder in die Gesichter der jüngsten SVF-Handballer zurück. Mit 15:1 konnten sie nun ihrerseits deutlich gewinnen. Xaver Utech zeichnete sich als erfolgreicher Torschütze aus, doch auch insgesamt war es eine gute Mannschaftsleistung, auf die es bekanntlich immer ankommt. So konnten sich sechs Minis in die Torschützenliste eintragen.

SVF: Lennox Götz-Smilgies (9 Paraden); Rasmus Brandt (8), Xaver Utech (8), Line Blendermann (1), Elin Reisewitz (1), Lilly Kuriger (1), Soghia Korte (1), Kevin Klütmann, Angelina Freindlieb.

Nichts zu bestellen hatten die Männer des SVF beim 24:34 (10:18) gegen die HSG Ostsee IV, die noch ohne Punktverlust ist und dies auch bleiben dürfte. Einsam zieht die HSG ihre Kreise an der Spitze der Ostholsteinliga.

Die Gastgeber versteckten sich nicht, leisteten sich gegen diesen starken Gegner aber zu viele Fehlpässe im Angriff. Die HSG bestrafte dies konsequent und lag zur Pause schon mit acht Toren in Front. Im zweiten Spielabschnitt konnten die Insulaner die Partie offener gestalten, es blieb aber deutlich.

SVF: Matthias Nerl (14/1 Paraden), Artur Minch (10); Damian Philipczuk (5), Mika Stiehr (4), Rene Leipnitz (3), Lasse Stiehr (3/2), Arndt Claussen-Mackeprang (1), Glenn Gesterling (1), Kai Zander.

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