Die Siegerinnen und Sieger des „Don Camillo & Peppone-Golfturnier“ mit Sponsor Pancrazio Durante vor dem Clubhaus in Wulfen. Beim vorgabewirksamen Turnier konnten drei Handicapverbesserungen erzielt werden.

Golf: Uwe Zickermann locht mit einem Schlag auf der 171 Meter langen Bahn 5 in Wulfen ein

Hole-in-one auf Fehmarn

Fehmarn - FEHMARN (lb) · Es ist der Traum eines jeden Golfers. Den Ball mit einem Schlag einzulochen. In der Golffachsprache wird so etwas als Hole-in-one oder Ass bezeichnet.

Dieses sehr seltene Kunststück gelang dem Spielführer des Golf Clubs Fehmarn, Uwe Zickermann, beim „Don Camillo & Peppone-Golfturnier“ in Wulfen. Auf der 171 Meter langen Bahn 5 (Par 3) schlug er mit einem Holz 5 ab.

„Nach dem Abschlag bemerkte ich, dass ich den Ball optimal getroffen hatte“, erklärte Zickermann. Er drehte sich um und wollte seinen Schläger wieder in seinem Golfbag verstauen.

Der Ball flog über den vor dem Grün befindlichen Bunker hinweg. Er kam auf dem Grün auf und rollte direkt ins Loch. Zickermanns Mitspieler wiesen ihn daraufhin, dass der Ball weg sei. Dann drehte er sich wieder um und freute sich riesig über den guten Schlag. Nach Ute Sieben (2009) war es das zweite Clubmitglied, das direkt einlochen konnte. 2006 ist es einem Gastspieler gelungen.

„Es ist ein irres Gefühl“, so Zickermann weiter, der noch Tage später nach dem Schlag sein Glück kaum fassen konnte. Bei einem anderen Turnier hatte er eine Hole-in-One-Versicherung gewonnen, die er nun in Anspruch nehmen musste, denn eine alte Golfregel besagt, dass man nach einem Ass alle Mitspieler zu einem Getränk einladen muss.

In der Bruttowertung der Damen wiederholte Nora Motejunas ihren Sieg von 2009 mit 30 Bruttopunkten und einer Verbesserung ihres Handicaps auf 5,5.

Bei den Herren hatte mit 36 Bruttopunkten Moritz Wesemann die Nase vorn. Er spielte den Platz mit ausgezeichneten 72 Schlägen, dies entspricht dem Platzstandard, und verbesserte sein Handicap auf 3,7.

Aufgrund der schlechten Wetterprognosen waren lediglich 37 Teilnehmer am Start, darunter vier Gastspieler. Das vorgabenwirksame Turnier wurde in drei Handicapklassen ausgetragen. Es gab insgesamt drei Handicap-Verbesserungen. Der Sponsor Pancrazio Durante ließ es sich bei der Siegerehrung durch den Spielführer Uwe Zickermann und seinem Stellvertreter Ingwer Ketelsen nicht nehmen, die Preise selbst an die Gewinner zu überreichen.

Hier die Sieger im Überblick: Handicap-Klasse A (bis 14,8): 1. Wolfgang Rebstock, 36 Nettopunkte; 2. Silke Wesemann, 36 Nettopunkte; 3. Ingwer Ketelsen, 35 Nettopunkte.

Handicap-Klasse B (14,9 bis 20,5): 1. Karl-Heinz Adelhelm, 35 Nettopunkte; 2. Hertha Heide, 34 Nettopunkte; 3. Ulrike Hundt-Neumann, 34 Nettopunkte.

Handicap-Klasse C (20,6 bis 45): 1. Uwe Cordts, 38 Nettopunkte (neues Handicap 32,0); 2. Werner Bourmer, 35 Nettopunkte; 3. Dagmar Wilder, 34 Nettopunkte.

Bei den Sonderwettbewerben gab es folgende Gewinner:

Nearest to the Pin Damen: Hertha Heide, 2,30 Meter.

Nearest to the Pin Herren: Holger Rosner, 4,48 Meter.

Longest Drive Damen: Silke Wesemann, 210 Meter.

Longest Drive Herren: Fabian Scholz, 250 Meter.

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