2:0-Auswärtserfolg bei Dynamo Dresden / Störche seit sieben Spielen ungeschlagen / Mühling und Honsak treffen für Kiel

Holstein Kiel rückt auf Platz vier vor

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Kieler Torschützen unter sich: Mathias Honsak (r.) klatscht nach seinem Treffer zum 2:0 mit dem 1:0-Torschützen Alexander Mühling ab.

DRESDEN -dpa/lb- Holstein Kiel bleibt in der 2. Fußballbundesliga in der Erfolgsspur. Das Team von Trainer Tim Walter gewann am Sonntag bei Dynamo Dresden mit 2:0 (2:0) und verbesserte sich nach dem dritten Sieg in Serie auf den vierten Tabellenrang. Alexander Mühling (achte Spielminute) und Mathias Honsak (21.) erzielten vor 26407 Zuschauern im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion die Tore für die Holsteiner, die nun schon sieben Spiele nacheinander ungeschlagen sind.

„Das war super von uns. Wir haben es aber leider verpasst, das dritte Tor zu machen. Dann wäre die Geschichte früher im Sack gewesen“, sagte Abwehrchef Hauke Wahl erfreut nach dem Schlusspfiff. Und fügte strahlend hinzu: „Wir haben einfach enorm viel Spaß am Fußballspielen. Das hat man heute wieder gesehen.“

Auch ohne Mittelstürmer Janni Serra, der sich beim Aufwärmen verletzte und durch Honsak ersetzt wurde, erwischten die Gäste einen Start nach Maß. Mühling schloss den ersten gefährlichen Kieler Angriff nach einer Flanke von Kapitän David Kinsombi per Kopf zur Führung ab. Für den Mittelfeldakteur war dies bereits sein fünfter Saison-treffer. Und für die Kieler das 100. Tor seit dem Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga im vergangenen Jahr.

Dynamo erarbeite sich gute Chancen

Auch die zweite Attacke saß. Spielmacher Jae Sung Lee scheiterte zwar aus Nahdistanz noch an Dresdens Schlussmann Markus Schubert. Serra-Vertreter Honsak stand aber goldrichtig und staubte zum 2:0 ab. Den Spielverlauf spiegelte das Zwischenresultat allerdings nicht wider. Die Dynamos erarbeiteten sich auch einige gute Möglichkeiten, nutzten sie allerdings nicht so effektiv wie die Norddeutschen.

Mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken kontrollierten die Gäste das Geschehen nach der Pause und mit zunehmender Spieldauer immer besser. Anfang der zweiten Halbzeit tauchte Dresdens Mittelstürmer Moussa Koné zwar innerhalb einer Minute zweimal frei vor Keeper Kronholm auf. Kiels Routinier war aber beide Male auf dem Posten. Er behielt auch nach 81 Minuten die Oberhand, als er einen Schuss von Luca Röser reaktionsschnell über die Torlatte lenkte. Kurz darauf durfte dann bei den Schleswig-Holsteinern gejubelt werden. Am kommenden Freitag ist Arminia Bielefeld zu Gast in der Landeshauptstadt (18.30 Uhr).

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