2:2 gegen Union Berlin – Ausgleich per Foulelfmeter in der 85.

Holstein Kiel verzockt zu Hause 2:0-Führung

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Kingsley Schindler (l.) und Grischa Prömel in einem packenden Zweikampf. Holstein Kiel kam gegen Union Berlin nach 2:0-Führung nur zu einem 2:2.

KIEL -sid/lb- Zum Start in die zweite Saisonhälfte in der 2. Fußballbundesliga kam Holstein Kiel gegen Union Berlin am Dienstagabend zu Hause nicht über ein 2:2 (2:1) hinaus. Die Störche blieben damit im sechsten Spiel in Folge ohne Erfolg. Auch die Berliner warten seit sechs Spielen auf einen Dreier.

Dabei sah zunächst alles gut aus für die gastgebenden Störche im mit 11503 Zuschauern ausverkauftem Holstein-Stadion. Nach einer tollen Kombination über Atakan Karazon und Marvin Ducksch schoss Tom Weilandt in der neunten Spielminute das 1:0. Ducksch stand beim Abspiel von Karazon leicht im Abseits. Nach einem Eckball (im Trainingslager geübt) erhöhte Dominick Drexler mit seinem neunten Saisontor auf 2:0 (19.). Union konnte durch Steven Skrzybski verkürzen (32.). Auch hier lag eine leichte Abseitsstellung vor. Da es in der 2. Liga keinen Videobeweis gibt, musste sich Schiedsrichter Arne Aarnink auf seine Schiedsrichterassistenten verlassen.

In der Schlussphase foulte Holstein-Abwehspieler David Kinsombi im Strafraum. Aarnink zückte die Rote Karte (84.). Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Sebastian Polter zum 2:2-Endstand (85.). „Wir hatten nur zwei Aktionen gegen uns, von der eine zum Elfmeter führt. Klar können wir am Ende das Spiel noch verlieren, aber das wäre zu viel des Guten gewesen. Wir haben einen tollen Fight gezeigt, darauf können wir aufbauen“, betonte Kiels Trainer Markus Anfang.

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