1:7-Heimniederlage gegen den Aufsteiger VfR Laboe / Fünf Gegentore innerhalb von 18 Minuten

SG Insel präsentiert sich desolat

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Pascal Puls (l.) schoss gegen die SG Insel Fehmarn zwei Tore für den Aufsteiger VfR Laboe. Am Ende verlor die SG mit 1:7.

FEHMARN -lb- Desolat präsentierte sich am Sonntasg die SG Insel Fehmarn in der Verbandsliga Ost. Gegen den Aufsteiger VfR Laboe stand am Ende eine deutliche 1:7 (1:6)-Heimniederlage. Nach 18 Minuten war die Partie mit dem 1:5 bereits zugunsten der Gäste vom Marineehrenmal entschieden.

Die Hausherren fanden überhaupt keinen Zugriff auf das Heimspiel. Bereits in der vierten Spielminute zappelte der Ball durch Pascal Puls im SG-Kasten. Dann schien es als würde Finn Navers nach einem zu kurzen Abstoß mit dem 1:1 die Resettaste drücken (7.). Doch die Freude über den schnellen Ausgleich war schnell verflogen. Nach Pass von Florian Manstein erzielte Daniel Kahl das 1:2 (10.). Nun kassierte die schwimmende SG-Abwehr, die jegliche Gegenwehr vermissen ließ, drei Gegentore innerhalb von fünf Minuten. Nach einem schnellen Konter markierte Laase Saager das 1:3 (13.). Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld schoss Rene Puls das 1:4 (16.). Mit einem Foul im Strafraum stoppte SG-Verteidiger Keven Delfskamp VfR-Stürmer Pascal Puls. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Rene Puls sicher zum 1:5 (19.). Die Demütigung des Aufsteigers ging weiter. Pascal Puls machte das halbe Dutzend voll für die Gäste (35.). SG-Coach Kevin Grapengeter stand ratlos in seiner Coachingzone. Grapengeter brachte mit Simon Meyer und Jannes Markmann zu Beginn der zweiten Halbzeit zwei neue Kräfte. Daniel Kahl schoss zum 1:7-Endstand ein (54.). Danach schalteten die Gäste zwei Gänge runter.

„Die SG hat uns überrascht, dass sie so hoch gestanden haben. Dies haben wir ausgenutzt“, kommentierte VfR-Coach Mikica Mladenovic die Partie.

„Wir haben in der ersten Halbzeit viel zu offensiv gestanden. Wir müssen die Partie abhaken und hoffen, dass es Mittwoch besser wird“, so SG-Coach Kevin Grapengeter.

SG: Nietmann – Struck, K. Micheel, C. Götz-Smilgies, K. Delfskamp (46. S. Meyer) – T. Hünicke (46. J. Markmann), Mau. Molles (59. Seefeldt), Kock, Gimmini, Plöger – F. Navers. Beste Spieler: keiner. Schiedsrichter: Grieshaber (Büchen-Siebeneichener SV), gut. Tore: 0:1 (4.) P. Puls, 1:1 (7.) F. Navers, 1:2 (10.) D. Kahl, 1:3 (13.) Saager, 1:4, 1:5 (16.; 19./FE) R. Puls, 1:6 (35.) P. Puls, 1:7 (54.) D. Kahl.

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