Weibliche A-Jugend mit erstem Rückrundensieg / Männer kommen mit 28:42 ganz derbe unter die Räder

Jubel nach 23:14 über Westerrade

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Mitunter wurde in der Partie der weiblichen Jugend A mit harten Bandagen gekämpft. Die SVF-Mädels ließen sich an diesem Wochenende aber nicht vom SV Westerrade aufhalten.

FEHMARN -hö- Es muss schon alles gut laufen, wenn die Männer des SV Fehmarn in der Ostholsteinliga mit den Top-Teams auf einer Höhe agieren wollen. Gegen den MTV Ahrensbök I klappte es am letzten Wochenende (29:27), bei der HSG Holsteinische Schweiz II an diesem Wochenende nicht. Der SVF ging mit 28:42 (10:20) unter.

„Die Partie ging bereits in den ersten 20 Minuten verloren“, teilte Holger Beu mit. Die zuletzt so starken Torleute fassten bis zu diesem Zeitpunkt keinen Ball an. Hinzu kam, dass die Abwehr nicht ins Spiel fand, sämtliche Tempogegenstöße nicht erfolgreich zum Abschluss gebracht wurden und die sonst so treffsicheren Jannick Taurino und Mika Stiehr zwölf Torchancen vergaben. So war die Partie beim 5:17 frühzeitig entschieden. Bis zum Pausenpfiff fing sich der SVF, er konnte aber nicht entscheidend verkürzen.

Pech und Ball kleben an den Händen

Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich dann ausgeglichen. Den Fehmaranern klebte aber, auch aufgrund des extrem beharzten Balls, das Pech regelrecht an den Händen. Obwohl also schon relativ frühzeitig klar war, dass bei der HSG II nichts zu holen ist, gab der SVF bis zum Schluss nicht auf und ließ sich nicht hängen.

SVF: Artur Minch (9/2 Paraden), Matthias Nerl (5 Paraden); Lasse Stiehr (10/3), Jannick Taurino (5), Mika Stiehr (5/1), Arndt Claussen-Mackeprang (4), Glenn Gesterling (2), Kai Zander (2), Michael Handschug.

Endlich. Der weiblichen A-Jugend gelang mit einem 23:14 (10:9) über den SV Westerrade der erste Sieg in der Rückrunde. Beim SVF war man froh, trotz Erkältungswelle mit neun Spielerinnen antreten zu können. 

Im ersten Spielabschnitt standen sich zwei gleichwertige Teams gegenüber. Aufgrund zahlreicher Holztreffer mussten sich die Gastgeber aber mit einer knappen Pausenführung begnügen. Im zweiten Spielabschnitt machte sich bei den Gästen bemerkbar, dass nur eine achte Spielerin zur Verfügung stand. Die Kräfte ließen zusehends nach.

Der SVF wusste dies zu nutzen und baute die Führung auf 16:10 aus. Auch die kurze Deckung für Hanna Rabe und Merit Brandt brachte das Team nicht mehr aus dem Rhythmus. Im Gegenteil, es wurde flexibel ohne Kreisläufer gespielt und immer die geeignete Lücke gesucht. Eine in dieser Spielphase aufkommende Härte überstand der SVF schadlos, sodass nach Spielschluss die Kabinenfeier starten konnte. Und im Anschluss ging es auf dem Schulball weiter.

SVF: Fenja Smilgies (14 Paraden); Hanna Rabe (6), Merit Brandt (6), Svea Schäckermann (4), Katharina Quistorf (4), Rozerin Bakabala (2), Luisa Ehmann (1), Sophia Landschof, Saskia Berger.

Die Erkältungswelle hat nun auch die Minimix-Spieler erreicht. Standen letzte Woche noch 14 Spieler zur Verfügung, waren es jetzt nur acht. Im ersten Spiel beim 5:12 (5:8) gegen die HSG Wagrien I lagen die Minis schnell mit 1:8 hinten. Sie kämpften sich aber weiter heran und konnten mit den Torschützen Rasmus Brandt und Line Bettermann immerhin fünf Tore erzielen. Im zweiten Spiel dominierten die Fehmaraner eindeutig. Sie setzten sich mit 14:0 (8:0) gegen den TSV Süsel durch. Elin Reisewitz und Sophia Korte überzeugten und konnten sich mehrfach in die Torschützenliste eintragen. Auch Xaver Utech, der anfangs im Tor stand, erzielte schöne Treffer. In der Abwehr überzeugten Mats-Emil Asbahr, Angelina Freundlieb und Anton Richardt.

SVF: Rasmus Brandt (8), Elin Reisewitz (4), Xaver Utech (3), Sophia Korte (2), Line Blendermann (2), Angelina Freundlieb, Mats-Emil Asbahr, Anton Richardt.

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