33-jähriger Ex-Profi verstärkt die 1. Herren und wird gleichzeitig A-Jugend-Trainer der Oldenburger

Kevin Wölk wechselt zum Oldenburger SV

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Jugendobmann Frank Nicklas (l.), Abteilungsleiter Bernd Neuhäuser und OSV-Coach Andreas Brunner (r.) begrüßen Kevin Wölk beim OSV.

OLDENBURG -ra- Überraschung in Oldenburg: Am Dienstag verkündete der OSV einen spektakulären Neuzugang für die kommende Spielzeit. Kevin Wölk wechselt an den Schauenburger Platz und wird als Trainer die A-Junioren übernehmen. Des Weiteren wird der 33-Jährige auch die erste Herrenmannschaft der Oldenburger als Spieler verstärken.

Wölk, der aus der Oldenburger Jugend stammt und viele Jahre als Drittliga-Profi sein Geld verdient hat, kehrt damit zu seinen Wurzeln zurück. Nach Stationen in Bochum, Kassel, Ahlen, Darmstadt, Frankfurt und Worms schlug Kevin Wölk 2014 seine Zelte wieder im Norden auf und schloss sich dem Regionalligisten VfB Lübeck an, für den er schon 2006 ein Jahr gespielt hatte. Bereits im Sommer 2015 verließ er den VfB jedoch wieder und wechselte in die SH-Liga zu Eutin 08. Mit den Rosenstädtern stieg er 2017 in die Regionalliga auf, nach dem Abstieg in diesem Jahr trennten sich die Wege.

„Wir freuen uns, dass sich Kevin Wölk für den OSV entschieden hat“, sagte Andreas Brunner, Trainer der 1. Herrenmannschaft. Zugute kam den Oldenburgern, dass der ältere Bruder Björn Wölk Kapitän der Landesliga-Mannschaft des OSV ist und Brunner den Tipp gab, Kevin zu kontaktieren. „Björn sagte mir, dass sein Bruder sich verändern will und auf der Suche nach einem neuen Verein ist. So kam der erste Kontakt zustande“, erläuterte Brunner, der betonte, dass nicht er alleine den Deal eingefädelt hätte. Frank Nicklas, Bernd Neuhäuser und weitere Personen im Verein hätten allesamt an einem Strang gezogen.

„Eine Sonderbehandlung wird es für Kevin nicht geben. Professionelle Strukturen, wie er sie von anderen Vereinen kennt, wird er bei uns nicht vorfinden. Das haben wir ihm auch genau erklärt“, stellte Brunner klar. Damit sei der Ex-Profi einverstanden gewesen, dem es Brunners Angaben zufolge besonders wichtig ist, den Einstieg als Trainer zu schaffen. „Wir bezahlen ihm die Trainerausbildung, aber das haben wir in der Vergangenheit auch schon so gehandhabt. Von daher gibt es keinen Bonus, wie von einigen Seiten bereits vermutet wurde“, stellte Andi Brunner klar.

Da Rainer Gosch beim Oldenburger SV mittlerweile einmal mehr zurückgetreten ist und die A-Junioren im Saisonendspurt ohne Trainer dastanden, sind Andi Brunner, Florian Albrecht und Frank Nicklas eingesprungen und bringen die Spielzeit zu Ende. Ab Juli wird dann Kevin Wölk die Truppe übernehmen. „Die Jungs werden von seiner Erfahrung profitieren“, ist sich Jugendobmann Frank Nicklas sicher. Er bestätigte zudem, dass die A-Junioren auch in der kommenden Spielzeit in der Landesliga an den Start gehen werden. „Wir haben eine schlagkräftige Truppe.“

Kowski sagt für neue Saison zu

Ebenfalls wird Dennis Kowski dem OSV mindestens eine weitere Saison erhalten bleiben. Der Mittelfeldspieler der 1. Herren hat seine Zusage für die kommende Spielzeit gegeben. „Wir haben die Sache geklärt und freuen uns, dass Dennis uns erhalten bleibt“, sagte ein glücklicher Andi Brunner am Dienstag gegenüber dem FT.

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