33:22 gegen den TSV Ratekau – mD mit 25:25 beim Tabellenführer Oldenburg/Grömitz I

mA-Handballer feiern ersten Sieg

Fehmarn - FEHMARN (lb) · Den ersten Sieg feierten die männlichen A-Handballer des SV Fehmarn in der Kreisoberliga Ostsee:

TSV Groß Grönau – mA 20:23 (15:11): Die Partie begann, obwohl die gegnerische Härte den SVF etwas verwunderte, vielversprechend mit einem 5:5 nach zehn Minuten. Anschließend konnte der SVF vier Siebenmeter gegen den stark haltenden Grönauer Torwart nicht verwandeln. In der zweiten Hälfte begann die Aufholjagd, und das Inselteam kämpfte sich trotz etlicher Fehlwürfe auf 16:17 heran. Trotz einiger Übertrittdiskussionen warfen die Fehmaraner endlich den Ausgleich zum 20:20. Noch drei Minuten waren zu spielen. Plötzlich stand es 21:20 für den SVF, doch der Schiedsrichter entschied auf Übertritt. Fassungslos fuhren die Insulaner mit der Niederlage im Gepäck nach Hause.

SVF: Tim Besau (4), Florian Kock (4), Claudio Kirchholtes (3), Kastriot Veselaj (3), Jesse Meier (3), Tjorven Laabs (1), Damian Löcke (1), Jan Rabe (1), Patrick Lange, Fabian Spahn, Simon Schellenburg, Sven Marquardt, Philipp Deffke und Davide Kirchholtes.

mA – TSV Ratekau 33:22 (15:12): Das Hinspiel wurde unglücklich ohne den angesetzten Schiedsrichter mit 30:34 verloren. Rote Karten, Spielsperren und Verletzungen im Hinspiel. Was sollte das Rückspiel bringen ? Das Spiel vom Vortag noch in den Knochen ging es diesmal mit Freuden an den Anstoß, denn die angesetzten Oldenburger Schiedsrichterinnen waren anwesend und leiteten dieses Spiel rückblickend ruhig und souverän. Der SVF, der aufgrund eines stetig wachsenden Kaders von nunmehr 16 Spielern immer in einer wechselnden Erstaufstellung antritt, spielte von Beginn an konzentriert mit ausgeglichenem Angriffsspiel und ging sogleich in Führung. Das Spieltempo war rasant und die Insulaner bauten den Vorsprung auf 13:8 aus. Konnte das Team dieses Tempo halten und diesmal einen Sieg erlangen ? Dann ein Wechselfehler, Aufregung auf der Bank zwei Zweiminutenstrafen und der Vorsprung schrumpfte auf 15:12. In der Halbzeitpause war es in der SVF-Kabine seltsam ruhig, denn alle waren angespannt und zugleich voll motiviert. Gelang es diesmal das eigene Spiel ohne Einbrüche durchzuhalten ?

In der zweiten Halbzeit spielten sich die Spieler geradezu in einen Rausch. Alles wollte gelingen. Über Außen, von den Halbpositionen und vor allem über den Kreispieler Tim Besau erwarf sich die Mannschaft Tor um Tor. Claudio Kirchholtes als Mittelmann in Bestform fand immer wieder die geeignete Lücke, um den Ball ins gegenerische Tor zu versenken.

Jedoch darf man nicht zwei Spielern diesen Erfolg zuschreiben. Nein, die gesamte Mannschaft agierte erfolgreich mit Überblick im Angriff und zeigte erfreulicherweise in der Abwehr endlich eine gute Leistung und unterstützte damit wesentlich die beiden Torhüter Fabian Spahn und Patrick Lange, der in der zweiten Hälfte selbst die Siebenmeter hielt.

Die Fehmaraner bedankten sich überglücklich beim unterstützenden Publikum. Danach wurde der Sieg mit einer gebührenden Kabinenparty gefeiert.

SVF: Tim Besau (9), Claudio Kirchholtes (8), Kastriot Veselaj (4), Philipp Deffke (3), Damian Löcke (2), Jan Rabe (2), David Kirchholtes (2), Florian Kock (2), Jesse Meier (1), Fabian Spahn, Sven Marquardt, Tjorven Laabs, Simon Schellenburg sowie Torhüter Patrick Lange.

HSG Oldenburg/Grömitz I – mD 25:25 (13:13): Ein Unentschieden erreichten die Fehmaraner beim Tabellenführer. Der SVF hatte wieder eine starke Anfangsphase und erarbeitete sich eine 4:0-Führung nach fünf Spielminuten.

Der Gastgeber griff zum Team-Time-Out, die Insulaner spielten aber selbstbewusst weiter und erhöhte auf 6:1 nach zehn Minuten. Dann verlor man etwas die spielerische Linie und die HSG kam besser in die Partie. Bis eine Minute vor der Pause hielt das Team die Führung weiter fest in der Hand (13:11), musste aber nach zwei technischen Fehlern in Folge den 13:13 Ausgleich mit in die Kabine nehmen. Die zweite Halbzeit begann sehr ausgeglichen. Beim 16:17 lag der SV Fehmarn dann aber zum ersten und einzigen Mal in diesem Spiel in Rückstand. Drei Tore in Serie brachten wieder eine Zwei-Tore-Führung, die bis kurz vor Spielende gehalten wurde. In einer sehr intensiv geführten Schlussphase waren es am Ende unglückliche Schiedsrichterentscheidungen die dem SVF den zweiten Punkt nahmen.

SVF: Alexander Kaps (5), Mika Stiehr (5), Lasse Stiehr (5), Felix Prange (4), Katrin Dübe (2), Damian Pilipczuk (1), Bastian Richter (1), Pascal Lafrentz (1), Peter Matthes Rauert (1), Dominique Basedow, Jannik Taurino und Torhüter Artur Minch.

TSV Ratekau – wD 37:6 (18:1):Die wD fuhr zum Tabellenersten TSV Ratekau und kämpfte 40 Minuten lang gegen eine körperlich überlegene Mannschaft.

Krankheitsbedingte Ausfälle bereiteten dieser jungen Mannschaft vor Spielbeginn Kopfschmerzen.

Jedoch erklärten zwei Spielerinnen sich kurzfristig bereit mitzufahren, sodass mit einer Auswechselspielerin diese schwere Partie angetreten werden konnte.

Von Anfang an bestimmten die Ratekauerinnen durch schnelle Konterläufe das Spiel, gegen die SVF-Torhüterin Jenin Siecks machtlos war. Durch das konsequente Klammern und des starken körperlichen Einsatzes der gegnerischen Abwehr kam unser Team schwer in sein eigentliches Angriffsspiel.

Der Einsatz von Katrin Dübe (3 Tore) wurde in der ersten Halbzeit mit dem Ehrentreffer zum 18 :1 belohnt.

In der zweiten Hälfte gaben die Fehmaranerinnen nicht auf. Katharina Quistorf konnte sich zwar einige Male durchsetzen, scheiterte jedoch an der stark haltenden Torfrau. Anspiele von Cynthia Suri, Hanna Rabe und Katrin Dübe verhalfen der gut aufgelegten Kreisläuferin Lisa Heuer zu zwei schönen Torerfolgen.

In der Abwehr zeigte Celina Minde sich kämpferisch und laufstark. Natalie Hansen wurde dann auch endlich für ihren unermüdlichen Einsatz mit einem Aufsetzertor in den Schlussminuten zum 6:37 belohnt.

wE – Eutin 08 7:3 (4:2): Das torarme Spiel war von der Spielstärke her sehr ausgeglichen. Während die Gegnerinnen trotz wurfstarker Spielerinnen meist nur die Latte oder den Pfosten trafen, hatten die Fehmaranerinnen etwas mehr Glück, den Ball ins Tor zu platzieren. Beide Mannschaften zeigten einen guten Kampfgeist. Jedoch nutzten die Insulannerinnen ihren Heimvorteil vieler unterstützender Zuschauer und lieferten eine gute Mannschaftsleistung ab. Als die Mädchen nach fünf Minuten mit zwei Toren führten, spürten sie, dass dieses Spiel nicht wie viele andere mit einem eindeutigen Sieg der Gegnerinnen enden würde. Eine gute Manndeckung, passable Abspielsituationen und gute Einzelleistungen im Kampf um den Ball führten zu vielen Wurfmöglichkeiten, die jedoch nicht immer treffsicher umgesetzt wurden. Ihr erstes Saisontor für den SVF warf Marie Heinecke.

SVF: Nina Dübe (3), Julia Jahnke (1), Stefanie Mielke (1), Lara Klöpfer (1), Marie Heinecke.

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