14. Auflage am Freitag ab 18.30 Uhr in der Oldenburger Großsporthalle – Inselteams gerüstet

Magere Bilanz beim FT/HP-Cup

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Die Vorjahresfinalisten: Der TSV Gremersdorf (grüne Trikots) bejubelt seinen ersten Cupsieg. Der SV Fehmarn hatte zum zweiten Mal in Folge ein Finale verloren.

FEHMARN - Von Lars Braesch Die Bilanz der Fußballmannschaften aus dem FT-Verbreitungsgebiet beim FT/HP-Cup fällt eher mager aus. Der FT/HP-Cup erlebt am Freitag (11. Januar) ab 18.30 Uhr in der Oldenburger Großsporthalle seine 14. Auflage.

Der Pokal ging bislang nur drei Mal auf die Insel, zehn Mal konnten Mannschaften vom Festland den Pott in die Vitrine stellen. 2002 holte der SV Fehmarn den Wanderpokal erstmalig auf die Insel. Der SV Großenbrode siegte 2003. Der RSV Landkirchen konnte sich bisher zwei Mal durchsetzen. Der Rasensportverein gewann 2004 und 2011. Seriensieger ist der SV Heringsdorf, der das Turnier zwischen 2008 und 2010 drei Mal in Folge gewann. Zum ersten Mal hatten die Heringsdorfer im Jahr 2005 gewonnen. Die Glanzzeiten des SVH beim FT/HP-Cup dürften aber vorbei sein. Beim Hallenturnier des SV Fehmarn legte der C-Klassenvertreter einen schwachen Auftritt hin (wir berichteten).

Titelverteidiger ist der TSV Gremersdorf, der 2012 erstmalig einen Turniersieg verzeichnen konnte und diesen ausgelassen mit seinen Fans in der Burger Großsporthalle feierte. Mit 4:1 wurde der SVF aus der Halle geschossen. Die Burger hatten zum zweiten Mal in Folge ein Finale verloren. Im Traumfinale 2011 war der SVF im Neunmeterschießen gegen den RSV unterlegen.

Das Turnier der beiden Heimatzeitungen Fehmarnsches Tageblatt und der Heiligenhafer Post ist das große Treffen der Fußball-Familie im nördlichen Ostholstein. Auf der Tribüne sprechen die „Altstars“ über „Schlachten“ vergangener Zeiten, unten auf dem Parkett sieht man oft neue Talente, die gerade heranreifen. Dirk Zduneck gab damals die Idee, ein Hallenturnier mit den Mannschaften aus dem Verbreitungsgebiet zu veranstalten. Mittlerweile hat der FT/HP-Cup Kultstatus und gilt als inoffizielle Hallenkreismeisterschaft der Nordvereine. In den Jahren hat sich der Modus beim FT/HP-Cup bewährt. Gespielt wird erneut zuschauerfreundlich in vier Gruppen à drei Mannschaften und danach nur noch im K.o.-System (ab 21.30 Uhr). So bleibt kaum Raum für taktische Spielchen seitens der teilnehmenden Mannschaften.

In der Gruppe A bestreiten der Oldenburger SV II und der SV Neukirchen um 18.30 Uhr das Eröffnungsspiel. Der FC Dänschendorf komplettiert die Gruppe. Mit dem Turniersieg beim SVF II überraschte der D-Klassenvertreter. „Unser Gerüst steht, wir haben uns nichts vorgenommen, wir sind die Underdogs und wollen einfach nur Spaß haben“, gibt FCD-Spieler Jan Ufer-Tondera die Marschroute aus. Bereits drei Mal erreichte der FCD das Viertelfinale (2001, 2003 und 2010).

Um 18.45 Uhr greift der SV Fehmarn in der Gruppe B gegen den SV Großenbrode ins Turniergeschehen ein. Zu den beiden FT-Teams wurde die SpVgg Putlos gelost. Der SVF kann bis auf Fabian Unger aus dem Vollen schöpfen. SVF-Coach André Hack will mit seinem Team das Viertelfinale erreichen. „Großenbrode und Putlos sind unangenehme Gegner, da sie sich gegen uns beweisen wollen“, so Hack weiter.

Der SV Großenbrode hat bisher einen mäßigen Auftritt bei der Vorrunde der Hallenkreismeisterschaften gehabt. Der FT/HP-Cup ist der zweite Auftritt unter dem Hallendach. Der SVG muss das Turnier ohne Trainer Bernd Kroll bestreiten, da er ab heute eine dreiwöchige Reha-Maßnahme antritt. Ansonsten stehen alle Spieler zur Verfügung. „Wir lassen den FT/HP-Cup auf uns zukommen. Optimal wäre ein Sieg gegen die Spielvereinigung und ein Punkt gegen Fehmarn“, ist Kroll zuversichtlich.

Gleich gegen den Titelverteidiger TSV Gremersdorf muss der RSV Landkirchen in der Gruppe C (19 Uhr) spielen. Außerdem versucht der TSV Heiligenhafen in dieser „Todesgruppe“ weiterzukommen. Auf zwei Positionen muss RSV-Coach Pieter Fleischer sein Team umbauen. Nicht zur Verfügung stehen Basti Wagener, Thore Hünicke, Dennis Petersen und Carsten Micheel. „Wir haben nicht die einfachste Gruppe erwischt, jedoch wenn wir etwas reißen wollen, müssen wir auch Gremersdorf und Heiligenhafen schlagen. Wichtig ist, dass wir gleich mit einem Erfolgerlebnis starten“, blickt Fleischer voraus.

Mit Gruppe D hat der TSV Westfehmarn ein vermeintlich leichtes Los erwischt. Die Petersdorfer treffen hier auf die A-Junioren der SG Wagrien (19.15 Uhr) und den SV Heringsdorf. „Wir wollen keine Roten Karten und uns nicht verletzen, das haben wir uns vorgenommen“, meint Ulf Stoltenberg. Er fungiert beim FT/HP-Cup als Spielertrainer und vertritt Trainer Heinz Wohlert sowie Obmann Meinhard von Marnitz. 2011 war Stoltenberg nach einem Schubser gegen Christian „Henny“ Heinritz (TSV Heiligenhafen) mit der Roten Karte bedacht worden. Ohne Jörg Willer und Jan Claussen-Mackeprang reist West nach Oldenburg.

Der Spielplan

Alle Spiele und Anstoßzeiten für das Turnier in der Oldenburger Großsporthalle im Überblick:

Vorrunde: 18.30 Uhr Oldenburger SV II – SV Neukirchen (Gruppe A), 18.45 Uhr SV Fehmarn – SV Großenbrode (Gruppe B), 19 Uhr TSV Gremersdorf – RSV Landkirchen (Gruppe C), 19.15 Uhr SG Wagrien A-Junioren – TSV Westfehmarn (Gruppe D), 19.30 Uhr FC Dänschendorf – OSV II (Gruppe A), 19.45 Uhr SpVgg Putlos – SVF (Gruppe B), 20 Uhr TSV Heiligenhafen – TSV Gremersdorf (Gruppe C), 20.15 Uhr SV Heringsdorf – SG Wagrien, 20.30 Uhr SVN – FCD, 20.45 Uhr SVG – Putlos, 21 Uhr RSV – Heiligenhafen, 21.15 Uhr West – SVH. Viertelfinale: 21.30 Uhr Sieger Gruppe B – Zweiter Gruppe C (Spiel 13), 21.45 Uhr Sieger Gruppe A – Zweiter Gruppe D (Spiel 14), 22 Uhr Zweiter Gruppe B – Sieger Gruppe C (Spiel 15), 22.15 Uhr Zweiter Gruppe A – Sieger Gruppe D (Spiel 16).

Halbfinale: 22.30 Uhr Sieger Spiel 13 – Sieger Spiel 14, 22.45 Uhr Sieger Spiel 15 – Sieger Spiel 16. Neunmeter-Schießen um Platz drei: 23 Uhr Verlierer Spiel 17 – Verlierer Spiel 18.

Finale: 23.15 Uhr Sieger Spiel 17 – Sieger Spiel 18.

Als Schiedsrichter stehen zur Verfügung Alexander Hahn (SC Kellenhusen), Daniel Siemers (Griebeler SV) und Michael Leng (TSV Schönwalde).

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