Thomas Rau: „Para-Sport kann so weiter wachsen“

Paralympics bei ARD und ZDF

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Fehmarns Behindertensportler Thomas Rau (hinten) nahm bereits zweimal an den Paralympics teil. Auch die nächsten Paralympics gibt es bei ARD und ZDF.

FEHMARN -lb- Die Paralympischen Spiele werden künftig weiterhin von ARD und ZDF übertragen. Die beiden Sender werden auch von den Paralympics in Pyeongchang 2018 und Tokio 2020 berichten.

„Das ist eine tolle Sache, dass der paralympische Sport weiter von der ARD und ZDF übertragen wird, so kann der Para-Sport weiter wachsen“, erklärte Fehmarns Behindertensportler Thomas Rau auf FT-Nachfrage. Bekanntlich hatte der Tischtennisspieler bereits zweimal an den Paralympics teilgenommen. Der Fehmaraner war in London und in Rio de Janeiro dabei.

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) begrüßt die Vergabe der Übertragungsrechte an die öffentlich-rechtlichen Sender und freut sich auf die Fortsetzung der bewährten Zusammenarbeit.„Das ist eine tolle Nachricht für den Para-Sport und unterstreicht die Anerkennung, die die Paralympischen Spiele bei ARD und ZDF haben. Es handelt sich um ein klares Signal für die Wertschätzung der beeindruckenden Leistungen der paralympischen Athletinnen und Athleten“, betont DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher in aktueller Pressemitteilung. ARD und ZDF seien verlässliche Partner, die den Behindertensport bereits seit vielen Jahren begleiten. Die positive Entwicklung und die stetig wachsende Aufmerksamkeit spiegele sich, so Beucher, auch in den steigenden Übertragungszeiten wider – sowohl bei den Spielen als auch vermehrt in den Phasen zwischen den Paralympics. „Hier setzen wir noch auf eine weitere Steigerung. Mit Blick auf die Wintersportarten war das zuletzt schon sehr erfreulich.“ Nun stehen im März 2018 die Spiele in Südkorea vor der Tür. „Wir hoffen trotz der Zeitverschiebung auf attraktive Sendezeiten und täglich umfangreiche Berichterstattung, so dass der paralympische Spitzensport mit seinen faszinierenden Bildern einem möglichst breiten Publikum präsentiert wird“, sagt der DBS-Präsident und ergänzt: „Wir freuen uns über das klare Bekenntnis der öffentlich-rechtlichen Sender zum Behindertensport und damit auch zu ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung.“

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