52 Bogensportler ermittelten in 16 Klassen auf Fehmarn ihre Kreismeister

Pfeile am besten ins Gold

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Der Pfeil hat den Bogen von Lion Wilkens (vorn) verlassen. Daneben bereitet sich seine Vereinskameradin Julia Skibba auf die Schussabgabe vor. Die Bogensportler schossen gestern in Puttgarden die Kreismeister aus.

FEHMARN - Der ESV Insel Fehmarn richtete die Kreismeisterschaften im Bogensport aus. Bei einer leichten Brise und Sonnenschein fanden sich 52 Schützinnen und Schützen ein. In zwei Runden wurden insgesamt 72 Pfeile in 16 Klassen verschossen.

70 Meter war die weiteste Entfernung. Die jüngsten Teilnehmer versuchten, ihre Pfeile auf 15 Meter möglichst ins Gold zu bringen. Hier ging mit Lion Wilkens (7) vom gastgebenden ESV der jüngste Bogenschütze an den Start. Zweimal 36 Pfeile mussten ins Ziel gebracht werden, am besten ins Gold. Der Schießablauf wird bei einem Turnier durch eine Ampel und ein akustisches Signal (Hupe) gesteuert. Bei einem zweimaligen Hupen treten die A-Schützen auf die Schießlinie. Dann haben die Schützen 20 Sekunden Zeit für die Schießvorbereitung. Dann ertönt erneut ein Hupsignal und die Ampel schaltet von rot auf grün um. Nun hatten die Schützen vier Minuten Zeit, um ihre sechs Pfeile abzugeben. Anschließend traten die B-Schützen auf die Schießlinie. Sie hatten ebenfalls nach 20 Sekunden Schießvorbereitung vier Minuten Zeit für die Schussabgabe. Das einmalige Schießen und das Holen der Pfeile bezeichnet man im Bogensport als Passe. Sechs-Pfeil-Passen werden bei Meisterschaften im Freien geschossen, um die lange Zeit beim Holen der Pfeile zu verkürzen.

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