Turnier der Heimatzeitungen am 4. Januar (Sonnabend) ab 15 Uhr in der Burger Großsporthalle

Reaktionen zur 21. FT/HP-Cupauslosung

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Der 21. FT/HP-Cup wird am 4. Januar (Sonnabend) in der Burger Großsporthalle ausgetragen.

Fehmarn –lb– Am Sonnabend wurden die Gruppen zum 21. FT/HP-Cup ausgelost. Die FT-Sportredaktion hörte sich einmal um, was die teilnehmenden Mannschaften am Hallenfußballturnier der Heimatzeitungen Fehmarnsches Tageblatt und Heiligenhafener Post am 4. Januar (Sonnabend) ab 15 Uhr in der Burger Großsporthalle zur Auslosung sagen.

In der Gruppe A spielen der TSV Gremersdorf (Kreisliga), SpVgg. Putlos (A-Klasse), TSV Heiligenhafen (B-Klasse) und TSV Westfehmarn (C-Klasse). „Es ist keine einfache Gruppe. Mit Putlos und Heiligenhafen haben wir zwei Derbys. Gegen Westfehmarn haben wir uns 2019 sehr schwer getan“, erklärte Gremersdorf-Coach André Hack auf FT-Nachfrage. Hack wäre lieber beim alten Modus geblieben. „Die Teams, die zum FT/HP-Cup fahren, wissen das sie nach zwei Spielen in der Vorrunde ausscheiden können. Das hatte nun 20 Jahre lang Tradition“, so Hack weiter.

„Gremersdorf ist klarer Favorit. Wir sollten uns aufgrund der Tabellensituation den zweiten Platz holen, was natürlich immer ein bisschen schwieriger ist in der Halle“, kommentierte SpVgg-Obmann Oliver Liebe die Auslosung. Durch den neuen Modus habe die Spielvereinigung sehr gute Chancen aufs Viertelfinale, da noch die beiden besten Gruppendritten weiterkämen.

„Wir wollen als B-Klassenvertreter einfach nur bei dem traditionsreichen Turnier ohne große Ansprüche dabei sein. Durch den neuen Modus haben wir ganz sicher drei Spiele. Uns ist es auch schon einmal passiert, dass wir nach zwei Vorrundenspielen die Heimreise antreten mussten. Dafür ist der Aufwand zu groß“, merkte Americo Antunes, Co-Trainer beim TSV Heiligenhafen, an.

West-Coach Heinz Wohlert war geteilter Meinung. Auf der einen Seite freut sich Wohlert darüber, dass es mindestens drei Gruppenspiele gibt, war jedoch mit dem Auslosungsmodus nicht einverstanden. „Ich hätte einen großen Topf genommen, damit auch kleinere Mannschaften eine Chance aufs Weiterkommen haben“, übte Wohlert leichte Kritik. Die Auslosung müsse West so nehmen, wie sie ist. Es gäbe leichtere und schwerere Gegner.

Die Gruppe B bilden die SG Insel Fehmarn I (Kreisliga), die SG Insel Fehmarn II (A-Klasse), die SG Insel Fehmarn IV (B-Klasse) und der SV Göhl (B-Klasse).

Haussegen hängt nicht schief

Bei den Ackermanns hängt nicht der Haussegen schief. Mit Fabian Ackermann zog der Sohn des SG Insel I-Coaches Daniel Ackermann die Lose. „Zum Glück ist nicht auch noch der TSV Westfehmarn in die Gruppe gelost wurden. Ansonsten ist es eine interessante Gruppe und durch den neuen Modus wird es bestimmt spannend“, meint der SG I-Coach Daniel Ackermann. Sein SG-Trainerkollege Florian Stolte, der die SG Insel Fehmarn II coacht, konnte sich nicht so sehr mit der Gruppenauslosung anfreunden. „Ich finde es schade, dass es so viele interne Duelle gibt“, sagte Stolte. Für seine Mannschaft wäre es interessanter gewesen, sich mit anderen Mannschaften in der Halle zu messen. Es habe alles Vor- und Nachteile.

„Nun können wir endlich zeigen, wer Meister auf der Insel ist“, scherzte SG IV-Pressesprecher Yannic Slowy über die Auslosung. Die SG IV wolle den 21. FT/HP-Cup nicht überbewerten. „Wir wollen verletzungsfrei und ohne Sperre durchkommen“, so Slowy weiter. Den neuen Modus begrüßte Slowy, denn so habe jede Mannschaft mindestens ein Spiel mehr.

Göhls Spielertrainer Jan Jensen hätte sich eine bessere Mischung gewünscht. „Wir können es nicht ändern, da es ausgelost worden ist. Wir versuchen das Beste daraus zu machen“, teilte Jensen der Heimatzeitung mit.

Der Oldenburger SV II (Kreisliga), der SV Heringsdorf (A-Klasse), SV Großenbrode (A-Klasse) und die Trainerauswahl der JSG Fehmarn spielen in der Gruppe C. Hier treffen mit dem OSV II und dem SVH die Rekordsieger aufeinander. Beide Mannschaften konnten das Turnier bereits jeweils fünfmal für sich entscheiden. Der OSV II gewann den FT/HP-Cup dabei zwischen 2013 und 2016 viermal in Folge, während der SVH 2009 für die erste Titelverteidigung in der Turniergeschichte sorgte. Beim OSV II kam der neue Modus gut an. „Ich hoffe, wir kommen ohne weitere Verletzungen durch die Hallensaison. Die Jungs sollen Spaß am Hallenkick haben“ gibt OSV II-Coach Frank Nicklas die Marschroute vor. SVH-Coach Karsten Jark sieht für seine Mannschaft eine interessante Gruppe, die die Möglichkeit eröffnet, sich fürs Viertelfinale zu qualifizieren. „Es ist eine schöne Gruppe, bei der ich uns nicht als den Favoriten sehe. Wir nehmen die Herausforderungen gerne an. Der neue Modus macht es spannend und attraktiver. So ist in der Gruppenphase noch alles möglich“, freut sich Andy Werner, Trainer des SV Großenbrode, auf die 21. Auflage.

Die Trainerauswahl der JSG Fehmarn wird von der Trainerlegende Willi Weidenstraß gecoacht. Das verriet der JSG-Vorsitzende Sebastian Wagener gestern in einem Telefonat mit dem FT. „Mit der Auslosung sind wir als Newcomer zufrieden. Wir gehen völlig ohne Erwartungen in das Turnier“, so Wagener.

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