Saisonrückblick: 31 Punkte – Schwächste Punktausbeute seit fünf Jahren – Systemumstellung

SVF in der Nachspielzeit zu lässig

Der SV Fehmarn (rote Trikots) agierte oftmals in der Nachspielzeit zu lässig. So vergab der SVF wertvolle Punkte, sodass er mit 31 Zählern die schwächste Punkteausbeute in den letzten fünf Jahren zu verzeichnen hatte.
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Der SV Fehmarn (rote Trikots) agierte oftmals in der Nachspielzeit zu lässig. So vergab der SVF wertvolle Punkte, sodass er mit 31 Zählern die schwächste Punkteausbeute in den letzten fünf Jahren zu verzeichnen hatte.

Fehmarn Mit 38:54 Toren Und 31 Punkte Belegte Der Sv Fehmarn Rang Zehn In Der Kreisliga. Das Saisonziel, Einen Einstelligen Tabellenplatz, Verfehlten Die Burger Damit. Die 31 Punkte Sind Die Schwächste Punkteausbeute Seit Der Saison 2008/09. Mit Der Mageren Punktzahl Konnte Sich Der Svf Jedoch Gegenüber Dem Vorjahr Um Zwei Plätze Verbessern. - Von Lars Braesch. Beim SVF wurde das System vom Libero auf Viererkette umgestellt. Dies führte in der Hinrunde zu Megapleiten. So wurde der SVF von der Sportvereinigung Pönitz am dritten Spieltag mit 0:7 im Pönitzer Sportpark abgeschossen. Zuvor mussten sich die Insulaner mit einer 0:2-Niederlage gegen den MTV Ahrensbök und einem 0:0 gegen den Aufsteiger TSV Heiligenhafen begnügen. Nur im Kreispokal konnte die Viererketter zunächst überzeugen. So schaltet der SVF in der zweiten Runde den Sereetzer SV mit 1:0 aus. Andreas Lüthje traf in der Nachspielzeit. Erneut musste die Hack-Elf wenige Tage nach dem Abschuss in Pönitz ein weiteres Mal in den Pönitzer Sportpark. Diesmal schied der SVF mit einer knappen 1:2-Niederlage aus dem Wettbewerb aus.

Mit 2:4 verlor der SVF im Anschluss gegen den TSV Lensahn. Den zweiten Punktgewinn verbuchten die Fehmaraner gegen den SC Cismar. Dabei verspielte die Mannschaft vom Gahlendorfer Weg trotz Überzahl eine 2:0-Führung. Per Fouelfmeter rettete SVF-Kapitän Kevin Grapengeter das 3:3, welches nach dem Rückzug des Sportclubs im Januar 2014 wertlos war. Dann hätte der SVF fast für eine Sensation gesorgt, als er in der Schlussphase zu Hause gegen den damaligen Tabellenführer TSV Neustadt mit 2:1 führte. In der 89. Spielminute glichen die Neustädter mit einem umstrittenen Foulelfmeter aus. Es folgte beim TSV Malente mit 0:7, der nächste Abschuss.

Sodann startete der SVF eine kleine Serie und holte 13 Punkte in Folge. Die Serie begann mit einem 1:1 gegen den NTSV Strand 08 II. Weiter ging es mit einem 2:0-Auswärtserfolg beim TSV Pansdorf II, einem 3:1-Heimsieg gegen den TSV Sarau und einem 2:0-Sieg beim TSV Ratekau. Die Verbandsligareserve des Oldenburger SV beendete den Lauf der Fehmaraner mit einem 4:0-Sieg am Schauenburger Platz. Für das erste Inselderby schossen sich die Burger mit 4:1 beim FC Scharbeutz warm. Das Derby ging aber mit 1:2 an den RSV Landkirchen.

Im Heimspiel gegen den SV Neukirchen erwischte es die Gastgeber in der Nachspielzeit, als Tobias Schreiber einen Foulelfmeter zum 1:2 versenkte. Knapp mit 1:2 geschlagen geben mussten sich die Insulaner beim MTV Ahrensbök. Zu Hause gegen den TSV Heiligenhafen behielt der SV Fehmarn mit 3:1 die Oberhand. Im Lensahner Jahnstadion beim TSV Lensahn hatte das Inselteam nichts zu bestellen. Mit einer 0:4-Niederlage wurde die Heimreise angetreten.

Mit einer 0:1-Niederlage gegen die Sportvereinigung Pönitz verabschiedete sich der SVF in die Winterpause. Durch den Rückzug des SC Cismar hatte der SVF eine Woche länger Pause. Die junge Mannschaft kam offenbar gefestigter aus der spielfreien Zeit. So mühte sich der TSV Neustadt zu einem 1:0-Sieg vor heimischen Publikum. Auch der TSV Malente kam auf der Insel zu einem 1:0-Erfolg. Und das dritte Spiel im Jahr 2014 beim TSV Sarau ging mit 1:2 verloren. Der erste Dreier 2014 gelang zu Hause mit 2:1 gegen den TSV Pansdorf II. Mit 0:3 stand die höchste Niederlage 2014 zu Buche. Bei der SH-Ligareserve des NTSV Strand 08 sah der SVF in Niendorf kein Land.

Mit dem Abstiegskandidaten TSV Ratekau hatte der SVF seine Probleme. Die Hausherren kamen zu einem schmeichelhaften 1:0-Erfolg. Zwar schoss die Hack-Elf fünf Tore mehr als in der Vorsaison (38), jedoch musste die Hintermannschaft auch sieben Gegentreffer mehr hinnehmen (54). Im Angriff fehlt es an einem Torjäger, denn zum dritten Mal in Folge verpassten die Burger die 50-Tore Marke. Dies gelang nur in den Saison 2008/09 und 2010/11. Dort erzielten die Fehmaraner jeweils 76 Tore. Auch bei den Gegentoren waren es die zweitmeisten seit der Staffelreform. In seiner ersten Kreisligasaison 2008/09 schlug es 59-mal im SVF-Gehäuse ein. Auf einer Führung wurde sich öfter ausgeruht, statt noch ein weiteres Tor nachzulegen.

Beim Oldenburger SV II brachte sich der SVF wieder selbst um den Lohn. Sascha Rönnpage, der im Hinspiel in Burg einen lupenreinen Hattrick erzielt hatte, traf in der 89. Spielminute zum 1:2-Siegtreffer. In der Schlussphase war der SVF oftmals zu nachlässig.

Mit 8:1 deklassierte der SVF den FC Scharbeutz. Die Gastgeber feierten damit am drittletzten Spieltag den höchsten Saisonsieg. Danach ließ der SVF die Derbyserie des RSV Landkirchen mit einem 1:1 reißen. Mit einem 2:0-Sieg beim SV Neukirchen beendeten die Fehmaraner die Saison.

In der Hinrundentabelle belegte der SVF Rang elf, in der Rückrundentabelle Platz neun.

In der Fair-Play-Wertung belegte die Hack-Elf Platz 13. Die SVF-Spieler sahen 78 Gelbe Karten, drei Gelb-Rote Karte und eine Rote Karte.

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