SV Todesfelde gewinnt 22. Auflage mit einem 3:1-Sieg im Finale gegen den SC Weiche Flensburg 08

Severin & Co. seit 2011 Stammgäste beim Masters

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Seit 2011 fahren SG-Kapitän Fynn Severin (dunkelrotes Trikot, M.) und seine Freunde zum Hallenmasters nach Kiel.

Kiel –lb– Der SV Todesfelde hat das 22. Hallenmasters des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) gewonnen. Im Finale setzte sich der SVT mit 3:1 gegen den SC Weiche Flensburg 08 durch.

Mit 8659 Zuschauern erneut ausverkauft

SVT-Torwart Fabian Landvoigt und Christian Rave jubeln über den Masterssieg.

Das Hallenmasters am Sonnabend war erneut mit 8659 Zuschauern wie in den Vorjahren ausverkauft. Bekanntlich meldete der NTSV Strand 08 in dieser Saison keine Mannschaft und konnte somit den Titel in der Sparkassen-Arena nicht verteidigen. Auch viele Fehmaraner waren nach Kiel gereist, obwohl Ostholstein in diesem Jahr kein Team stellte und Holstein Kiel und der VfB Lübeck nur die U-23-Mannschaften ins Rennen schickten. Die Heimatzeitung hörte sich während des Masters einmal um, warum Ostholsteiner trotz der nicht vorhandenen Präsenz der Ersten Jahr für Jahr nach Kiel fahren.

„Mittlerweile wohnen wir zwar alle verstreut in Schleswig-Holstein und Hamburg, aber für uns ist es seit 2011 zur Tradition geworden, jedes Jahr zum Hallenmasters zu fahren. Wir versuchen immer unsere Freunde und Mannschaftskollegen für das Turnier zu begeistern und fast jeder fährt im nächsten Jahr wieder in die Landeshauptstadt. Man trifft viele bekannte Gesichter aus anderen Vereinen, mit denen man sich dann auch mal abseits des Fußballplatzes unterhalten kann. Natürlich ist es schade, dass die ersten Mannschaften des VfB und Holstein nicht am Turnier teilnehmen, aber aufgrund der Verletzungsgefahr und der Saisonziele der Mannschaften auch verständlich. Die Attraktivität des Turniers hat darunter auf jeden Fall nicht gelitten. Das Hallenmasters 2015 mit dem unerwarteten Sieg des TuS Hartenholm ist das beste Beispiel für die Ausgeglichenheit in der Halle. Für uns ist es natürlich schade, dass der Oldenburger SV die Qualifikation für das Masters nicht geschafft hat und damit keine Mannschaft aus dem Kreis Ostholstein vertreten ist. Man ist ja doch mit vielen Spielern der Oldenburger befreundet beziehungsweise hat in der Jugend lange mit- oder gegeneinander gespielt“, erklärte SG Insel-Kapitän Fynn Severin auf FT-Nachfrage.

Weiterhin reisten acht Spieler des TSV Gremersdorf mit einem Neunsitzer nach Kiel. Eigentlich wollten die TSV-Spieler den OSV unterstützen, jedoch verpasste dieser bekanntlich durch zwei Last-Minute-Tore die Mastersqualifikation. Dennoch streiften sich die TSV-Spieler OSV-Trikots über.

Mirka Derlin (TSV Dahme) vertrat Ostholsteins Farben als Schiedsrichterin beim 22. Hallenmasters. Gemeinsam mit Max Rosenthal (VfL Bad Schwartau) und Chris Olimsky (MTV Tellingstedt) leitete die Frauen-Bundesligaschiedsrichterin die Spiele. Ein paar Zeitstrafen mussten die Referees in den 15 Spielen verhängen, sie konnten die Rote Karte jedoch stecken lassen.

Mit 84 akkreditierten Medienvertretern stellte der SHFV einen neuen Rekord auf. Zum besten Spieler wurde Florian Petzold (SV Todesfelde) von den anwesenden Journalisten gewählt. Auch stellte der SVT mit Fabian Landvoigt den besten Torwart, der ebenfalls gewählt wurde. Mit vier Treffern wurde Timo Carstensen (TSB Flensburg) Torschützenkönig.

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