Fußball SG Frauen Fehmarn
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Denise Wiese (M.) bereitete als zweifache Torschützin auch den ersten Treffer von Lisa Wittmaier vor.

Sieg im Kreispokal bei Putlos

SG Insel Fehmarn Frauen: 90 Minuten bis zum Finale

  • Manuel Büchner
    VonManuel Büchner
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Die Frauen der SG Insel Fehmarn konnten sich im Halbfinale des Kreispokals mit 4:2 gegen die SpVgg. Putlos durchsetzen und spielen um den Kreispokalsieg am 22. Mai 2022.

Fehmarn – So schnell kann‘s gehen. Nach einem Freilos in der ersten Runde (Viertelfinale) des Kreispokals setzten sich die Frauen der SG Insel Fehmarn im Halbfinale mit 4:2 (3:1) bei der SpVgg. Putlos durch. Laut Coach „Manzi“ Meier hatten allerdings nur fünf Teams für den Wettbewerb gemeldet, sodass die 90 Minuten vom Sonntag genügten, um ins Endspiel einzuziehen. Dort trifft die SG am 22. Mai 2022 auf den Sieger der Partie BSG Eutin gegen SG Ostholstein Riepsdorf/Lensahn.

„Wir hatten ganz starke zehn Minuten zu Beginn“, blickt „Manzi“ Meier gerne auf den Blitzstart seiner Elf zurück. Zunächst drückte Lisa Wittmaier (8.) am zweiten Pfosten eine Hereingabe von Denise Wiese ins Tor, und nur wenig später profitierte Maria da Silva (10.) von einem Abwehrfehler, sodass sie sich ungehindert zum 0:2 aufmachen konnte.

Danach schaltete die SG einen Gang runter und hätte fast den Anschlusstreffer gefangen durch Svenja Rüß (14.), die das runde Leder an den Pfosten setzte. Auf der anderen Seite verhinderte   die Putloser Torhüterin Maike Jaeckel gegen Jörle Bode (15.) und Denise Wiese (25.) den dritten SG-Treffer. In der 45. Minute musste sie sich dennoch geschlagen geben, als ein Freistoß von Denise Wiese im Tor einschlug. Der Pausenstand war es dennoch nicht, denn direkt im Gegenzug verkürzte Tessa Pisarski (45.+1).

Nach Wiederanpfiff ging es in den Reihen der SG Insel Fehmarn reichlich ungeordnet zu, Coach Meier sprach von „Chaos“. Die Folge war das 2:3 durch Svenja Rüß (55.). Nach dem zweiten Treffer von Denise Wiese (75.) zum 2:4-Endstand war die Partie gelaufen und die Endspielteilnahme perfekt. „Es war kein gutes Spiel, aber wir sind der verdiente Sieger“, lautete das kurze Schlussfazit von „Manzi“ Meier.

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