Eichholzer SV am Sonntag zu Gast

SGFG mit Ausfällen im ersten Aufstiegsspiel

Fehmarn - FEHMARN · Im ersten Aufstiegssspiel zur Verbandsliga Süd empfangen die Frauen der SG Fehmarn/Großenbrode im Hermann-Wisser-Stadion den Meister der gemeinsamen Kreisliga Lübeck/Lauenburg/Stormarn, den Eichholzer SV (Sonntag, 15 Uhr). Das Rückspiel steigt am 9. Juni (Sonntag).

Die Gäste wurden souverän Meister mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 118:12. Mit Sirin Guetari stellen die Hansestädterinnen gemeinsam mit Lisa Bergmann (FSG Viktoria-Moisling) die torgefährlichsten Angreiferinnen. Beide schossen satte 27 Tore.

Die beste Angreiferin der SGFG, Julia Marten, ist nicht mit von der Partie. Sie verweilt im wohlverdienten Urlaub. Ebenfalls fehlen werden Justine Schmahl, Marina Diercks und Svenja Babenihr (alle Klassenfahrt). SGFG-Neuzugang Yasmin Bösherz ist privat verhindert. „Gerade die Ausfälle von Marten und Schmahl wiegen schwer“, sagte SGFG-Coach Kevin Grapengeter. Er müsse auf einigen Positionen umstellen. Seine Mannschaft habe gut traininiert und sei heiß auf diese Begegnung. Im Sturm soll es Denise Wiese richten.

Weiterhin blieben die Eichholzerinnen in 24 Spielen ungeschlagen. Sie verbuchten nur zwei Remis. Das letzte Unentschieden gab es am vergangenen Sonntag gegen den Tabellenzweiten Fortuna St. Jürgen. 1:1 trennten sich beide Mannschaften. Die SGFG-Trainer Jörg Haß und Kevin Grapengeter waren Augenzeuge.

„Eichholz ist offensiv stark, aber hinten verwundbar und leicht zu durchschauen“, meinte Grapengeter über den Gegner. Die Favoritenbürde schiebt er klar zu den Gästen, die mit einer Viererkette agieren. Darin sieht Grapengeter die Schwachstelle. „Wir müssen versuchen, die Viererkette in Bewegung zu bekommen“, so Grapengeter weiter.

Bekanntlich war die SG Fehmarn/Großenbrode in der Saison 2009/2010 schon einmal in der Verbandsliga Süd. Einen Saisonsieg gegen den VfR Horst hatte die SGFG in der zweithöchsten Spielklasse feiern können (2:0). Dreimal trat die Mannschaft nicht an und schied somit automatisch aus dem Spielbetrieb aus. Nun haben sich die Zeiten bei der SGFG geändert und die Gastgeberinnen können aus zwei Mannschaften ihr Personal für die Aufstiegsspiele rekrutieren. · lb

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