SGFG I hatte unfreiwillig spielfrei – SGFG II verliert gegen Lensahn/Cismar 2:6

SGFG-Coach Grapengeter flog aus der Coachingzone

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Florentine Döring (Nummer 10) erzielt in dieser Szene das 0:3 für die SG Lensahn/Cismar. SGFG-Torhüterin Sandra Götz-Smiligies versucht noch an den Ball zu kommen. Die SGFG II verlor am Ende mit 3:6.

FEHMARN -lb- Unfreiwillig hatten die Frauen der SG Fehmarn/Großenbrode am Wochenende spielfrei. Am Freitagabend kam der Trainer der Gastmannschaft, FSG Viktoria-Moisling, ins Krankenhaus. Die FSG sah sich nicht imstande, am Sonnabend auf die Insel zu reisen.

Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. Viktoria würde auch unter der Woche auf die Insel reisen. Die SG Fehmarn/Großenbrode II  verlor zu Hause in der Kreisklasse A gegen die SG Lensahn/Cismar mit 3:6 (1:4). Die SGFG-Reserve wurde im ersten Durchgang eiskalt erwischt. Nach einem zu kurzen Abstoß von SGFG-Torfrau Sandra Götz-Smilgies markierte SG-Mannschaftsführerin Janina Kuchel das 0:1 (7.). Mit einem hohen Ball bezwang Kuchel erneut Götz-Smiliges im SGFG-Gehäuse zum 0:2 (12.). Mit 0:3 (17.) erzielte Kuchel einen lupenreinen Hattrick. Die SGFG II gewann keine Zweikämpfe und verschlief die Startphase. Auch die Schiedsrichterleistung von Walter Oeverdieck war nicht die allerbeste. Es gipfelte, als Zuschauer eine Entscheidung von Oeverdieck lautstark kritisierten. Der Schiedsrichter ließ SGFG-Spielführerin Götz-Smilgies antraben. Götz-Smilgies sollte die Zuschauer beruhigen, außerdem musste SGFG-Coach Kevin Grapengeter die Coachingzone verlassen. Oeverdieck vertrat die Meinung, dass die beiden Trainer für das Verhalten der Zuschauer verantwortlich seien. Bei einer weiteren Verfehlung von der Seitenlinie wollte Oeverdieck auch noch Jörg Haß „vom Platz schmeißen“. „Das war eine absolute Frechheit“, zeigte sich Grapengeter auch drei Tage später noch sauer über den Platzverweis. Florentine Döring erhöhte anschließend auf 0:4 (33.). Auf Vorlage von Lisa Schäfer war Lena Emser zum 1:4 erfolgreich (40.). Auch im zweiten Durchgang stand der „Mann in Schwarz“ wieder im Mittelpunkt. Ein, nach Meinung der SGFG-Verantwortlichen, klares Foulspiel an Jasmin Duhnke im Strafraum der Gäste wurde zwar geahndet, jedoch beließ es Oeverdieck bei einer Gelben Karte. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Lisa Lenhardt zum 2:4 (56.). Nach zwei Kontern, die von Swantje Fröse (60.) und Janina Kujath (62.) abgeschlossen wurden, war für die SGFG II die Messe gelesen. Lisa Schäfer konnte mit einem sehenswerten Schlenzer aus zwölf Metern nur noch Ergebniskosmetik betreiben (87.). „Hätten wir den Start nicht so verschlafen, wäre das Ergebnis nicht so hoch ausgefallen“, resümierte SGFG-Coach Kevin Grapengeter. Mit dem Sieg übernimmt die SG Lensahn/Cismar die Tabellenspitze, da die Partie Roter Stern Lübeck beim VfL Bad Schwartau ausfiel.

Die C-Juniorinnen  der SGFG verloren beim ungeschlagenen Kreisligaspitzenreiter TSV Ratekau mit 0:2. Am Ratekauer Westring konnte die SGFG gut mithalten. In den Osterferien legen alle SGFG-Teams eine Pause ein. Am 9. Mai (Freitag) geht es für die SGFG in Schönwalde weiter. Die SGFG II empfängt am 10. Mai (Sonnabend) den 1. FC Phönix Lübeck. Die C-Juniorinnen pausieren bis zum 7. Mai (Mittwoch).

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