Nick Schmahl ist Hallenlandesmeister / Platz vier im Weitsprung mit 6,81 Metern

Sieg über 60-Meter-Hürden

+
Nick Schmahl (rotes Trikot) wurde Landesmeister über 60-Meter-Hürden

HAMBURG –frm- Nicht ganz so gut, wie erhofft, lief es für Nick Schmahl bei den Jugend-Hallenlandesmeisterschaften in der Hamburger Leichtathletikhalle in seiner Paradedisziplin Weitsprung. Gleich vier Springer mit Bestweiten über sieben Meter traten zu diesem Wettbewerb an. Das NDR-Fernsehen sowie zahlreiche Zuschauer belagerten die Weitsprunggrube.

Für Schmahl war es bereits der vierte kräftezehrende Wettbewerb an diesem Wochenende. Dem Fehmaraner fehlte es ein wenig an Frische und so musste er sich nach gesprungenen 6,81 Metern mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. „Es ärgert mich schon, aber so etwas kann passieren. Nächste Woche bei der Männer-LM greife ich wieder an“, so seine eigene Schnellanalyse nach dem Wettkampf.

Zuvor hatte er aber bereits allen Grund zum Jubeln. Denn nach locker gelaufenen 8,44 Sekunden im 60 Meter-Hürden-Vorlauf zündete er im Finale den Turbo und gewann in pfeilschnellen 8,18 Sekunden mit deutlichem Vorsprung den Landesmeistertitel.

Dies bedeutete gleichzeitig, neben Weitsprung, die zweite Qualifikation für die deutschen Jugendhallenmeisterschaften, die Ende Februar in Sindelfingen stattfinden. Am Sonntagmorgen war er zudem Siebenter im Stabhochsprung mit übersprungenen drei Metern geworden und am Sonnabend führte er als Startläufer die 4x200-Meter-Staffel des TSV Heiligenhafen auf den 5. Platz.

In dieser Staffel stand mit Tim Sonder ein weiterer Fehmaraner , der sich dem TSV Heiligenhafen angeschlossen hat. Sonder, der erst seinen zweiten Leichtathletik-Wettkampf bestritt, verpasste über 60 Meter das B-Finale in 7,77 Sekunden nur ganz knapp um 0,03 Sekunden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Regeln fürs Kommentieren: Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.